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Reptilienfond: Willingmann überreicht Förderbescheid für Kreuzotterzucht in der Franzigmark

Franzigmark wird zur Schlangengrube: Zuchtstation im Umweltzentrum Franzigmark soll Bestand der gefährdeten Art sichern

Die Kreuzotter (Vipera berus), Deutschlands einzige heimische Giftschlange, ist in Sachsen-Anhalt vom Aussterben bedroht. Auf der Roten Liste wird sie als „extrem selten“ geführt. Um den Bestand der Reptilien zu sichern, fördert das Land nun gezielt den Aufbau und Betrieb einer Zuchtstation.

Das Landesamt für Umweltschutz hat den BUND-Landesverband Sachsen-Anhalt mit dieser Aufgabe betraut. Die Station befindet sich im Umweltzentrum Franzigmark bei Halle (Saale) und dient sowohl der Zucht als auch der Vorbereitung zur späteren Auswilderung.

In dieser Woche überreicht Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann einen Förderbescheid an Ralf Meyer, den Vorsitzenden des BUND-Landesverbands. Neben dem Betrieb der Zuchtstation soll mit den Mitteln auch die Renaturierung geeigneter Lebensräume unterstützt werden – etwa durch Wiederherstellung strukturreicher Flächen mit Versteckmöglichkeiten und Sonnenplätzen.

„Die Kreuzotter braucht gezielte Schutzmaßnahmen, wenn wir ihr Überleben in Sachsen-Anhalt langfristig sichern wollen“, so Willingmann.

Das Projekt ist Teil eines umfassenderen Ansatzes zur Förderung gefährdeter Arten und zum Erhalt der biologischen Vielfalt im Land.


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