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Wiegand verhängt keine Ausgangssperre | 20.03.2020

Insgesamt gibt es am heutigen Tag 57 Corona-Infektionen, 7 sind seit gestern dazu gekommen.
Neben der Poli Reil und der Fiberambulanz bei Dr. Frank Ackermann ist jetzt eine dritte am Neustandtzentrum hinzugekommen.
Im Martha Maria Krankenhaus werden drei Patienten klinisch betreut, im Uni-Klinikum ein Patient.
Es gab wieder umfangreiche Kontrollen in der Stadt mit wenigen Verstößen. Allerdings mußte eine Ansammlung von ca. 150 Jugendlichen am Kanal in Halle-Neustadt von Ordnungskräften und der Polizei aufgelöste werden. Ebenso auf der Peißnitz. Es werden regelmäßig Platzverweise ausgesprochen.
Noch einmal der Hinweis auf das Bürgertelefon (115), das gestern 1362 Anrufe rund um die Uhr entgegen nahm.
Die HAVAG stellte einen Fahrgastrückgang um etwa 50% fest und wird ab Montag den Fahrplan anpassen (20-Minuten-Takt).
Gewerbetreibende können auf Antrag die Steuervorauszahlungen anpassen oder neu festsetzen oder Zahlungen zinslos stunden lassen. Und für Kleinunternehmer hat die Städtische Wirtschaftsförderung eine Hotline eingerichtet: 0345 221-4777.

Die Stadt empfiehlt, wenn möglich zu Hause zu bleiben, sich draußen nur allein oder zu zweit zu bewegen. Natürlich ist der Weg zur Arbeit oder einer zwingenden beruflichen Tätigkeit weiterhin möglich. Auch Einkäufe für den täglichen Grundbedarf.

Die Stadt unterstützt eine Initiative von nt-Intendant Matthias Brenner, der in den Theaterwerkstätten Atemschutzmasken herstellen lassen will.

Am Sonntag wir die Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen beraten.

Frau Dr. Gröger betonte die gute Zusammenarbeit der Kliniken untereinander und mit dem Gesundheitsamt. Es gibt in der Stadt 160 Intensivbetten, 102 können zusätzlich aktiviert werden und die Kliniken haben Pläne erarbeitet, wie die Zahl bei Bedarf erhöht werden kann.

6 comments on “Wiegand verhängt keine Ausgangssperre | 20.03.2020”

  1. Läuft die Pressekonferenz immer noch? Niemand dabei von der Journalie aus Halle?

  2. „Die HAVAG stellte einen Fahrgastrückgang um etwa 50% fest und wird ab Montag den Fahrplan anpassen (20-Minuten-Takt).“

    Damit die Bahnen wieder voller werden? Keine intelligente Entscheidung.

  3. Für die Stadt ist es durchaus eine gute Entscheidung den Takt abzusenken. Zum einen wird man noch genug Verlust machen und kann so hoffentlich länger einen Dienst auf die Reihe bringen, denn ich habe gehört, Tramführer sind nicht per se resistent gegen Corona.

  4. „Zum einen wird man noch genug Verlust machen“

    Geht es hier um Wirtschaft oder um Sicherheit? Angesichts der Tatsache, dass ÖPNV eines der größten Ansteckungsherde sind, besonders wenn sie pickepackevoll sind, halte ich die Entscheidung der HAVAG für hochgradig unverantwortlich.

  5. So ist es hei-wu. Das ist der gleiche Quatsch, wie mit der Sonntagsöffnung von Geschäften.

  6. heiwu, sie sind nicht pickepacke, sie sind absolut überschaubar, auch weil, wer kann, viele mit dem Auto fahren. Und zwar allein…
    Und Sonntagsöffnung muß schon gar nicht sein

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