Polizeirevier Halle (Saale)
Radfahrerinnen verletzt
An der
Messestraße in Kanena/ Bruckdorf, kam es Samstagfrüh 09.00 Uhr zu
einem Verkehrsunfall, bei dem eine 18-jährige Radfahrerin aus Halle
(Saale) leichtverletzt in eine hallesche Klinik eingeliefert werden
musste. Die Heranwachsende fuhr ersten Erkenntnissen zufolge
zunächst auf dem Radweg der Leipziger Chaussee stadteinwärts und
befuhr danach die Fahrbahn, ohne den nachfolgenden Verkehr dabei zu
beachten. Hierdurch kam es zu einem Zusammenstoß mit einem
57-jährigen Autofahrer aus
Schkopau. Zeugen wurden hierzu befragt. Eine Unfallaufnahme
erfolgte.
Samstagnachmittag stürzte eine 43-jährige Hallenserin mit ihrem Fahrrad in der Heideallee. Die Dame fuhr über ein umgestürztes Verkehrszeichen und fiel hin, wodurch sie sich im Gesichtsbereich verletzte. Zudem erlitt sie Prellungen und musste mit einem Rettungswagen in eine nahegelegene Klinik gebracht, um dort ambulant medizinisch versorgt zu werden. Jetzt ermittelt die Polizei gegen Unbekannt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, weil davon ausgegangen werden muss, dass bislang Unbekannte das Baustellenschild am Unfallort umstießen oder platzierten.
Senior wohlbehalten zuhause angekommen
Samstagabend 19.45 Uhr wurde der Polizei ein
Vermisstenfall angezeigt. Ein 81-jähriger Hallenser befand sich mit
seiner 78-jährigen Ehefrau in
einer Lieskauer Gartenanlage. Der erkrankte Mann machte sich
mit
seinem Fahrrad allein auf den Heimweg. Nachdem die Frau 20.50 Uhr
im Süden von Halle (Saale) zuhause ankam, war ihr Mann noch
nicht
anwesend. Eine sofort eingeleitete polizeiliche Suchmaßnahme
mit
mehreren Funkstreifenwagen sowie einem Personenspürhund und einem
Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera der Bundespolizei, brachte
Sonntagnacht gegen 01.20 Uhr den Erfolg. Der ältere Herr wurde an
der Landstraße 159 zwischen Polleben und Klostermansfeld
wohlbehalten
angetroffen. Eine medizinische Versorgung war nicht nötig. Der
Senior wurde daraufhin sofort nach Hause gefahren und an seine
wartende Frau übergeben.
Ermittlung zu einem Branddelikt
In der
Bugenhagenstraße brannte am Samstagvormittag gegen 11.00 Uhr eine
im Rohbau befindliche Garage. Zum Einsatz kam ein Löschzug der
Feuerwache Süd. Nach den abgeschlossenen Löscharbeiten wurde
ersichtlich, dass Dämmmaterialien brannten. Zeugen nahmen in der
Brandortnähe zwei männliche Jugendliche wahr, die sich sehr zügig
und kurz nach der Rauchentwicklung vom Ereignisort entfernten.
Ein
weglaufender Jugendlicher trug ein weißes Basecap mit roter
Verzierung. Am Gebäude entstand kein weiterer Schaden. Die
Kriminalpolizei ermittelt.
Alkoholisiert unterwegs
Ein 64-jähriger Autofahrer aus Halle (Saale) wurde Samstagnacht gegen 23.45 Uhr vor einer Polizeidienststelle im Osten der Stadt angehalten und kontrolliert der Mann war mit mehr als 0,8 Promille unterwegs. Ihn erwartet nun ein Bußgeldverfahren.
Kurz zuvor, gegen 23.40 Uhr, hielten Polizisten in der Merseburger Straße einen PKW-Fahrer an, weil er kein Licht am Fahrzeug angeschaltet hatte. Der 52-jährige Autofahrer aus Chemnitz hatte mehr als 1,6 Promille intus. Eine Blutprobenentnehme erfolgte in einer halleschen Klinik. Weiterfahren durfte der Sachse vorerst nicht mehr. Die Ermittlungen dazu laufen.
Prügelei auf dem halleschen Marktplatz
Sonntagnacht gegen 00.30 Uhr kam es auf dem halleschen Marktplatz zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Nachdem Polizisten am Ereignisort eintrafen, flüchteten mehrere Personen vom Ort des Geschehens. Ein 20-Jähriger aus Afghanistan lag regungslos mit einer sehr stark blutenden Kopfplatzwunde am Boden und wurde durch die Polizisten erstversorgt. Ein Rettungswagen brachte den Mann in eine hallesche Klinik, in der er ambulant medizinisch behandelt wurde. Ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge, kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppierungen unterschiedlicher Herkunft. Von vier Beteiligten konnte die Identität noch am Ort erhoben werden. Es handelt sich um junge Männer aus Syrien und Afghanistan, die teilweise alkoholisiert waren. Die Kripo ermittelt bereits an diesem Verfahren.
Raubstraftat
An der
Magistrale Ecke Hallorenstraße kam es Sonntagfrüh gg. 04.45 Uhr zu
einem Raub. Ein 28-jähriger Mann aus Syrien wurde von drei, ihm
unbekannten Männern angesprochen, und unter einem Vorwand an eine
nahegelegene Wiese gelockt. Hier wurde auf den Syrer eingeschlagen,
bis er zu Boden fiel. Aus dessen Geldbörse entwendete ein Täter
Bargeld.
Eine medizinische Versorgung des Angegriffenen war nicht
erforderlich. Die drei Täten flüchteten zunächst vom Tatort. Zwei
Tatverdächtige, im
Alter von 22 und 24 Jahren, konnten durch Polizisten in
unmittelbarer
Nähe des Ereignisortes vorläufig festgenommen werden. Die Männer
aus Syrien wurden vernommen und nach den polizeilichen Maßnahmen
auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Halle wieder entlassen. Der
Täter,
welcher das Bargeld raubte, konnte unerkannt flüchten. Die
Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in diesem Fall bereits
übernommen.