Auseinandersetzung mit Pfefferspray
Samstagabend kurz nach 21:00 Uhr wurde die Polizei zum Reileck gerufen. Nach dem was bislang bekannt ist, kam es dort zwischen verschiedenen Gruppen zu Provokationen und tätlichen Übergriffen. Es soll Pfefferspray angewandt worden sein. Ein 13-jähriger Migrant bekam einen Schlag mit einem Gegenstand ab. Medizinische Versorgung benötigte keiner. Durch Unbekannte, die nicht mehr vor Ort waren, sollen Beleidigungen gegen Ausländer geäußert worden sein. Die Schilderungen vor Ort befindlicher Personen wichen voneinander ab. Die Polizei protokollierte die Personalien mehrerer angetroffener Jugendlicher und nahm strafrechtliche Ermittlungen auf.
Verwirrt
Am Samstagabend kurz nach 19:00 Uhr wurde die Polizei in die Krausenstraße gerufen. Hier ist ein zuvor gestürzter Mann vom Rettungsdienst behandelt worden. Dann stellte er sich Fahrzeugen in den Weg und begab sich unberechtigt in den Lagerbereich eines Supermarktes, welchen er trotz Aufforderung nicht verlassen wollte. Der 31-Jährige leistete Widerstand und trat einen Polizeibeamten. Letztlich wurde er einer medizinischen Einrichtung zugeführt.
Verstoß Waffengesetz & Betäubungsmittelgesetz
Am Freitagnachmittag wurde der Diebstahl seines E-Scooters aus einem Keller in der Südstadt angezeigt, der mit einem Tracker versehen war, welchen der Bestohlene orten konnte. Der an die Polizei übermittelte Standort in der Schwetschkestraße machte die Beamten auf die Wohnung eines Verdächtigen aufmerksam. Bei der Durchsuchung dieser Wohnung konnte der gestohlene Roller nicht gefunden werden. Gefunden und sichergestellt wurden u.a. ein Schlagstock mit integriertem Pfefferspray sowie ca. 250 Gramm kristalline Substanz (vermutlich Amphethamin). Der 60-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Am Samstag erließ und verkündete ein Richter Untersuchungshaft, der Mann kam in eine JVA.
Gefährliche Körperverletzung
In der Richard-Wagner-Straße eskalierte am Freitag kurz nach 22:00 Uhr eine zunächst verbale Auseinandersetzung. Ein unbekannter junger Mann verletzte fünf Jugendliche einer anderen Gruppe (alle 16 Jahre alt) mit einem Schlagstock. Zwei von ihnen erlitten Kopfplatzwunden und kamen ins Krankenhaus, welches einer nach ambulanter Behandlung verlassen konnte, der andere wurde über Nacht stationär aufgenommen. Drei Jugendliche benötigten nach eigener Einschätzung keine medizinische Hilfe. Die umgehende Suche nach dem Schläger führte nicht zur Feststellung eines Tatverdächtigen. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.