Auseinandersetzung in Diskothek
Am Sonntagmorgen gegen 02.00 Uhr kam es in einem halleschen Club im Bereich „An der Waisenhausmauer“ zu einer größeren Auseinandersetzung, an der bis zu 15 Personen beteiligt gewesen sein sollen. Zeugen nahmen während der Auseinandersetzung auch Knallgeräusche wahr. Nach aktuellem Ermittlungsstand liegen allerdings keine Erkenntnisse vor, dass es sich dabei um eine Schussabgabe gehandelt haben könnte.
Vor Ort wurden zwei leicht verletzte männliche Personen festgestellt, von denen einer durch den Rettungsdienst behandelt werden musste.
Wegen der anfänglichen Informationslage kam auch ein Spezialeinsatzkommando zum Einsatz. Im Rahmen des Einsatzes wurde die Landespolizei zudem von Kräften der Bundespolizei unterstützt. Die HAVAG stellte zur Betreuung von Zeugen aus dem Club zwischenzeitlich ein Bus zur Verfügung.
Von den Beteiligten der Auseinandersetzung konnten mehrere Personen bekannt gemacht werden. Die Kriminalpolizei sicherte vor Ort umfangreich Spuren. Es werden nun Ermittlungen wegen mehrerer Körperverletzungsdelikte geführt.
Straßenzug mit Graffiti beschmiert
In der Nacht von Freitag zum Samstag sind in der Triftstraße die Fassaden von mehreren Wohnhäusern durch Unbekannte mit Farbe beschmiert worden. Insgesamt stellte die Polizei 38 Graffiti an 16 Gebäuden fest. Teilweise wurden Gebäude nach sofortiger Reinigung kurze Zeit später erneut beschmiert. Es wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.
Diebstahl einer großen Menge von Kupferkabel
Von einer Baustelle am Universitätsklinikum an der Ernst-Grube-Straße sind durch Unbekannte vier Kabeltrommeln mit Kupferkabel entwendet worden. Diese Trommeln sind ca. 2 Meter groß und wiegen etwa 2 Tonnen. Die Schadenshöhe wird auf 15.000 Euro beziffert. Der Tatzeitraum liegt zwischen Dienstagnachmittag und Samstagmorgen.
Bedrohung und Körperverletzungen
Am Samstag gegen 23.30 Uhr wurde ein 23-Jähriger in der Unstrutstraße von zwei Personen zunächst mit einem Messer bedroht und im Anschluss mehrfach geschlagen und getreten. Kurz darauf flüchteten die unbekannten Täter in Richtung Rennbahnkreuz. Bei ihnen soll es sich um jugendliche Männer mit kurzen blonden Haare gehandelt haben, welche russisch sprachen. Der 23-jährige gebürtige Syrer erlitt Verletzungen im Gesicht und im Bereich der Schulter. Er wurde durch den Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein städtisches Krankenhaus gebracht.
Am Sonntagfrüh gegen Mitternacht kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Großen Steinstraße, wobei ein 34-Jähriger eine Kopfplatzwunde davontrug. Der Geschädigte war in einer größeren Personengruppe unterwegs, als mehrere Personen der Gruppierung plötzlich auf ihn einschlugen. Dabei soll laut Zeugenaussagen auch Steine auf den 34-Jährigen geworfen worden sein. Die Täter flüchteten in Richtung Joliot-Curie-Platz. Der Geschädigte wurde durch den Rettungsdienst in eine städtische Klinik gebracht. Zeugen konnten 3 Tatverdächtige namentlich benennen. Gegen diese wird nun ermittelt.