Das Polizeirevier Halle (Saale) hat Korrekturen an seiner Pressemitteilung zur Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2025 vorgenommen. Grund hierfür ist nach Angaben der Behörde eine uneinheitliche Datenbasis in der ursprünglichen Auswertung, die zu missverständlichen Darstellungen in einzelnen Deliktsbereichen sowie bei den Zahlen zu jungen Tatverdächtigen geführt habe.
Nach den nun angepassten Angaben wurden im Jahr 2025 im Zuständigkeitsbereich insgesamt 26.494 Straftaten registriert. Dies entspricht einem leichten Rückgang um 104 Fälle beziehungsweise 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Von diesen Fällen konnten 12.463 aufgeklärt werden, was einer Aufklärungsquote von 47,0 Prozent entspricht. Damit ergibt sich eine Steigerung um 2,5 Prozentpunkte gegenüber 2024.
Die Zahl der Straftaten unter Beteiligung von Zuwanderern wird für 2025 mit 3.007 Fällen angegeben, was einem Anstieg um 181 Fälle entspricht.




Deutliche Veränderungen zeigen sich in einzelnen Deliktsfeldern: Die Zahl der Raubstraftaten sank von 376 Fällen im Jahr 2024 auf 251 Fälle im Jahr 2025. Dagegen stieg die Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle auf 291 Fälle an, ein Plus von 114 Fällen im Vergleich zum Vorjahr. Von diesen Taten blieben 138 im Versuchsstadium, was einem Anteil von 47,4 Prozent entspricht. Die Aufklärungsquote in diesem Bereich liegt bei 12,7 Prozent.
Mit der Korrektur sollen die statistischen Angaben präzisiert und eine einheitliche Datengrundlage sichergestellt werden.