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Polen wichtigster Lieferant von Kartoffeln für Sachsen-Anhalt

Pünktlich zum „Tag der Kartoffel“ am 19. August hat das Statistische Landesamt neue Zahlen zum Außenhandel veröffentlicht. Demnach importierte Sachsen-Anhalt im Jahr 2024 Kartoffeln und Kartoffelerzeugnisse im Wert von 66,8 Millionen Euro. Wichtigstes Herkunftsland war Polen, von dort kamen Waren im Umfang von 42,4 Millionen Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Niederlande (10,4 Millionen Euro) und Belgien.

Die Einfuhren stammten zu 99,9 Prozent aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Insgesamt wurden Kartoffelprodukte aus 28 verschiedenen Ländern nach Sachsen-Anhalt eingeführt.

Auch im Exportgeschäft war die Knolle gefragt: Aus Sachsen-Anhalt gingen 2024 Kartoffeln und Kartoffelerzeugnisse im Wert von 18,1 Millionen Euro ins Ausland. Besonders hervorzuheben sind Japan mit einem Anteil von rund einem Drittel sowie die Tschechische Republik (5,1 Millionen Euro). Nach Dänemark wurden Waren im Wert von 1,8 Millionen Euro geliefert. Insgesamt erreichten Kartoffelerzeugnisse aus Sachsen-Anhalt 35 Länder weltweit, wobei mehr als die Hälfte (53,6 Prozent) innerhalb der EU verblieb.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass in der Außenhandelsstatistik für die Bundesländer unterschiedliche Erhebungsarten gelten: Die Einfuhr wird im Generalhandel, die Ausfuhr im Spezialhandel ausgewiesen. Daher ist ein direktes Gegenrechnen von Importen und Exporten nicht möglich.


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