Sozialkombinat Ost lädt am 3. Oktober in die Feuerwache Magdeburg ein
Unter dem Titel „Wem gehört der Osten? Über Macht, Eigentum und Gestaltungsspielräume“ findet am 3. Oktober die zweite Ostdeutschlandkonferenz des Sozialkombinats Ost statt. Wenige Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt soll es dabei um gesellschaftliche und politische Entwicklungen in Ostdeutschland gehen.
Die Veranstalter wollen die Diskussion ausdrücklich über Wahlergebnisse und Vorstellungen von vermeintlich typischen ostdeutschen Mentalitäten hinausführen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Macht, Eigentum, politischer Repräsentation und den Möglichkeiten gesellschaftlicher Gestaltung.
Das Programm verbindet wissenschaftliche Beiträge mit Erfahrungen aus politischer und zivilgesellschaftlicher Praxis. Zwei Keynotes beschäftigen sich mit antifaschistischer Wirtschaftspolitik im Osten sowie mit der Produktion von Wissen und Vorstellungen über Ost- und Westdeutschland.
In sechs Workshops geht es unter anderem um Eigentumsverhältnisse, die kommunale Repräsentation der AfD, Transformations- und Verlusterfahrungen, betriebliche Mitbestimmung und migrantische Selbstorganisation.
Begleitend ist die Ausstellung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“ zu sehen. Veranstaltet wird die Konferenz vom Sozialkombinat Ost mit Förderung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Konferenz findet am 3. Oktober 2026 von 9 bis 17 Uhr in der Feuerwache Magdeburg statt.
Quelle: Sozialkombinat Ost