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Oberbürgermeister möchte Maritim abreißen

Wiegand Maritim2
Halles OB Bernd Wiegand

Lt. einem MDR-Beitrag sieht Ob Wiegand die Zukunft des Maritim düster. Der Grund: Die Flüchtlingszahlen sinken, das Gebäude wird bald nicht mehr gebraucht. Ab April 2017 könnte es leer stehen. Das ergibt sich aus einer Ankündigung der Landesregierung Der OB würde es begrüßen, wenn es abgerissen würde und ein neues Hotel durch einen Investor entstünde. Halle braucht dringend mehr Touristenbetten. Das Problem: Der teure Mietvertrag läuft noch bis Ende Sept. 2018. Die Landesregierung bemüht sich, hier Änderungen herbei zu führen.

12 comments on “Oberbürgermeister möchte Maritim abreißen”

  1. Er darf vieles begrüßen oder auch nicht. Mitreden und -bestimmen darf er in diesem Fall trotzdem nicht. Es sei denn, er denkt, auch hier Gefahr im Verzug annehmen zu können, die ihn ermächtigt, das Maritim-Gebäude eigenmächtig abzureißen.

  2. Ich würde mir als Eigentümer so eine Aussage durch einen Oberbürgermeister verbieten. Angesichts vieler anderer vergleichbarer oder noch schlimmer aussehender Gebäude in Halle, ist eine Abbruchforderung noch nicht mal gerechtfertigt bzw. irgendwas zwischen üble Nachrede und Rufschädigung, was Nachnutzungsinteressen des Eigentümers in jede Richtung immens negativ beeinflusst.
    Bitte Maritim, klagen Sie gegen so viel Dummheit.

  3. Der OB spricht nur aus, was alle wissen. Und für die Besitzer war das Heim, die Rettung, jetzt gibt es von der Landesregierung bestimmt Stadtumbaumittel für den Abriß, sicher gab es entsprechende Zusagen bei der Umnutzung, also, was solls.

  4. Der OB und ich sind in der selben Situation. Wir finden es häßlich, aber es geht uns nix an.

  5. Soll sich dann aber niemand beschweren, wenn Halle endgültig zum bedeutungslosen Provinzkaff absteigt.

  6. Das Hotelgebäude ist doch mittelfristig sowieso schon für einen Abriss vorgesehen. In diversen Architektenrunden zur Umgestaltung dieses Schandflecks „Riebeckplatz“ wurde zumindest davon ausgegangen, dass das Ding da nicht ewig stehenbleibt. Und die plötzliche Umnutzung als Flüchtlingsheim spricht auch eher dafür, dass die Besitzer kein besonderes Interesse an einer aufwändigen Sanierung/Instandhaltung haben.

    Also, im Osten nix neues.

  7. @ Lou: Was unser Oberbürgermeister denkt, sagt und tut, ob das rechtens oder linkens ist, ob er sich als lernfähig durch Erfahrungen erweist und so weiter….entscheidet er selbstverständlich allein nach meinen Erfahrungen.LEIDER.

    Ach, das ist NACHHALTIGKEIT und Sparsamkeit? Was wir imer so berechtigt fordern im Interesse der Umwelt? Reißt ab, reißt ab, reißt ab- Halle-Neustadt und alles, was Plattenbauten sind- weg, weg, weg. Baut Halle völlig neu. Wir habens ja. —->Diesem Tenor swchließe ich mich nicht an.

  8. Man könnte im HalleSpektrum eine Umfrage starten, wie die Hallenser das MZ- Gebäude in der Delitzscher finden. Falls es den ästhetischen Anforderungen nicht genügt, könnten weitere berechtigte und begründete Abrissforderungen im Raum gestellt werden.

  9. @ Ronny: Kann man eventuell vermuten, bei den Werbeaktionen der MZ- die müssen sie doch nötig haben wegen schwindender Leserzahl.

  10. Wenn die MZ dort verschwindet, geht auch die Hallorenkugelbude ein, die verliert dann ihre Stammkundschaft im Betriebsverkauf!

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