Ab Samstag, dem 7. Februar 2026, gelten bundesweit neue Gebührensätze für die Ausstellung von Personalausweisen. Für Bürgerinnen und Bürger ab 24 Jahren steigt die Gebühr von bislang 37 Euro auf nun 46 Euro. Antragstellende unter 24 Jahren zahlen künftig 27,60 Euro statt bisher 22,80 Euro.
Wie es in langen Jahren geübter Verwaltungspraxis üblich ist, folgt die Anpassung einer schlichten Notwendigkeit: gestiegenen Kosten sowohl in den kommunalen Behörden als auch beim Hersteller der Ausweisdokumente. Die Mehreinnahmen sollen in verbesserte Sicherheitsstrukturen und den weiteren Ausbau digitaler Abläufe einfließen.
Insbesondere moderne Verfahren zur Identitätsprüfung sowie die fortschreitende Digitalisierung des Ausweiswesens erfordern höhere technische und organisatorische Aufwände. Die Neuregelung soll sicherstellen, dass die bewährten Standards staatlicher Dokumente auch unter veränderten Bedingungen verlässlich fortgeführt werden können – so, wie es seit Jahrzehnten guter Verwaltungsbrauch ist.
6 comments on “Neue Gebühren für Personalausweise treten am 7. Februar 2026 in Kraft”
Digitalisierung kostet heute Geld. Digitalisierung richtig gemacht, spart später Geld.
Scheinbar wird nicht viel richtig gemacht. Seit Jahrzehnten fortschreitende Digitalisierung und die Dienstleistungen werden immer teurer.
Da kennst Du Dich aus? Als BWLer? Bin beeindruckt. Erzähl mal: die Ausweise zukünftig in China drucken lassen ?
Sie sind auf der richtigen Spur.
2 Drittel der Kosten sind Produktionskosten. Ein Monopolist schlägt erbarmungslos zu. Wettbewerbsdruck aus China hilft in vielen Bereichen, hier eher weniger geeignet. Haben die alten Römer nicht irgendwo die geniale Lösung verbuddelt?
Und die persönlichen Daten von 80 Mio Bundesbürgern gehen nach China. Eben, BWLer halt.
In 27 EU-Mitgliedsstaaten gibt es nur eine Druckerei, die Ausweisdokumente drucken kann.
Da reicht es nicht mal für den Unterschied zwischen Betriebswirtschaft und Betriebskantine.
Ja, leider nur eine Druckerei, verborgen in den tiefen Wäldern der Karpaten. Mit den Erlös der Gebührenerhöhung soll wenigstens eine zweite Druckmaschine angeschafft werden. Eigentlich sind solche Infos ja geheim, aber dir B2B, als vertrauenswürdiger Person, kann man das schon mitteilen. Bevor Rückfragen kommen: Die Druckerei befand sich vor dem Brexit in den Grampian Mountains.