Skip to content
HalleSpektrum.de – Onlinemagazin aus Halle (Saale) Logo

Nachts Pause für Rasenmähroboter – Halle schützt seine Igel

Zum Schutz der Igelpopulation erlässt die Stadt Halle (Saale) ein nächtliches Fahrverbot für Rasenmähroboter. Die Regelung tritt am 23. August 2025 in Kraft und verbietet den Einsatz der Geräte von 18 Uhr bis 8 Uhr morgens. Tagsüber bleibt der Betrieb erlaubt.
Hintergrund sind zahlreiche Verletzungen, die Igel in ganz Deutschland durch motorisierte Gartengeräte erleiden. Da die Tiere nachtaktiv sind und sich bei Gefahr einrollen, werden sie oft von Mährobotern angefahren oder überfahren. Besonders Jungtiere sind gefährdet. Mit der Maßnahme will die Stadt Leiden vermeiden und die Bestände langfristig sichern.

7 comments on “Nachts Pause für Rasenmähroboter – Halle schützt seine Igel”

  1. Und dann streifen jede Nacht hunderte, wenn nicht abertausende, Ordnungsamtsbedienstete durch die Stadt, um der rechtwidrig betriebenen Mähroboter und deren Betreiberhabhaft zu werden.

    Grundsätzlich richtig, einen Mähroboter, zumindest solche ohne gute Hinderniserkennung (also die deutliche Mehrzahl momentan), darf nachts nicht betrieben werden. Eine Verordnung ohne Kontrolle ist für die Tonne, befördert im besten Falle Nachbarzoff incl. „Videobeweise“.

  2. Erstmal eine gute Idee und ein guter Versuch die Tiere zu schützen.
    Mähroboter sind gut zu hören. Was wäre wenn Nachbarn einfach mal etwas tun ?

  3. Da braucht es keine Ordnungsamtleute, die da Streife laufen. Da hilft:
    1. Einsicht
    2. Weinende Kinder, wenn die morgens einen zermatschten Igel im Garten finden
    3 Hilfreiche Nachbarn, die der Einsichtsfähigkeit auf die Sprünge helfen.

  4. obsolet vielleicht nicht, denn sie bringt das thema in die öffentliche Diskussion.

  5. Doch obsolete. Eine weitere sinnlose Vorgabe die nicht wirklich sinnvoll verfolgt wird. Das offenbart halt so ziemlich viele Sachen die falsch laufen. Irgendwer mit viel zu kleinem Ego will sich stark fühlen, ein altes deutsches Problem, also erlassen wir umständlich die nächste Verfügung die irgendwie sinnlos ist, wie viele Igel betrifft es denn konkret in Halle? Wie wird es denn verfolgt?

    Das Problem lässt sich, wo es überhaupt noch eines ist, ziemlich einfach lösen, einfach die Hersteller verpflichten, dass die Dinger ohne entsprechende Sensoren Nachts nicht fahren.

    Aber nein, irgendwer mit kleinem Ego uss sich aufspielen, ist genau wie mit der Baumsatzung etc., da darf das O-Amt sämtliche Grundrechte ignorieren und Grundstücke betreten. Wenn es nach den wirren Leuten ginge die das geil finden hätten sie noch mehr Rechte aus den zwei vorherigen Diktaturen. Alles wegen irgendwelchen scheiß Bäumchen im privaten Garten. Wenn sich ein Konzern einen Igelzerhacker 5000 aufs Feld stellt, bleiben die Leute aber im Zweifelsfall ruhig, den es wird konsequent nach unten getreten. Gibt es überhaupt noch viele Modelle die keine entsprechenden Sensoren haben? Selbst die dümmsten ollen Kisten mit Draht hatten doch mindestens Ultraschall. Wie viele Haushalte in Halle haben überhaupt einen Rasenmähroboter?1.000? Wie viele lassen einen richtig ollen ohne Sensorik Nachts überhaupt laufen? Die Chance für einen Igel hier vom Rasenmähroboter zerkleinert zu werden dürfte deutlich geringer sein als vom Blitz getroffen zu werden, vielleicht sollten wir lieber Gewitter verbieten, ist genauso sinnvoll und kontrollierbar wie der Müll.

Schreibe einen Kommentar