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Minister Willingmann will Lebensmittelpreise senken und Familien mit geringem Einkommen entlasten

Berlin/Halle (Saale), 19. Januar 2026 – Auf der Grünen Woche in Berlin besucht Sachsen-Anhalts Wissenschafts- und Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann die Aussteller aus seinem Bundesland. Im Fokus seines Besuchs steht die steigende Preisentwicklung bei Lebensmitteln, die nach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt zwischen 2021 und 2025 um 34,7 Prozent gestiegen sind.

„Wir müssen die Teuerung bei Lebensmitteln bremsen“, erklärte Willingmann vor seinem Messebesuch. „Vor allem Menschen und Familien mit geringerem Einkommen leiden unter Preissteigerungen bei Molkereiprodukten, Eiern, Brot und Brötchen.“

Der Minister sieht Reformbedarf und schlägt vor, die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel zu senken oder ganz auszusetzen. „Es geht nicht um Luxusgüter, sondern um Dinge des täglichen Bedarfs, die bezahlbar bleiben müssen. Eine gezielte Steuerentlastung wäre die effektivste Möglichkeit, um vor allem Familien mit kleinem Einkommen zu entlasten.“

Die Preise für Molkereiprodukte und Eier stiegen im Fünfjahreszeitraum um 43,8 Prozent, Fleisch verteuerte sich um 29,4 Prozent und Fisch um 27,5 Prozent. Die allgemeine Inflationsrate lag im Vergleichszeitraum bei 19,7 Prozent, während die Löhne in Sachsen-Anhalt nach wie vor niedriger als in Westdeutschland sind.

Willingmann betonte, dass politische Maßnahmen auf Bundesebene notwendig seien, um die existenziellen Sorgen von Menschen mit geringem Einkommen zu verringern und eine gesunde Ernährung sicherzustellen.


7 comments on “Minister Willingmann will Lebensmittelpreise senken und Familien mit geringem Einkommen entlasten”

  1. Die Lebensmittelerzeuger legen die Preise so fest, wie sie glauben, dass sie am Markt durchsetzbar sind. Die ermäßigte Lebensmittelsteuer werden die Anbieter einstreichen. Genau so, wie Vermieter sich über die Kostenübernahme für Bürgergeldempfänger freuen. Die Preise für Lebensmittel werden nicht durch gestiegene Kosten der Anbieter bestimmt, sondern durch deren Durchsetzbarkeit auf dem Markt. Was gut gemeint ist, kann nach hinten los gehen.

  2. Das durchschnittliche Einkommen eines selbstständigen Landwirts liegt bei 48.000 Euro. Die hauen sich alle die Taschen voll.

  3. Ich habe nicht behauptet, dass es die Landwirte sind. Ach, aber ich erinnere mich, vor einiger Zeit sagtest Du, die Landwirte kämen bei den hohen Milchpreisen nicht in den Schlaf vor lachen. Was stimmt denn nun?
    oder mal wieder ein typischer B2B?

  4. Könnte aus dem Wachturm oder von einer ähnlichen amerikanischen Erweckungssekte stammen.

  5. Bei „Bauer sucht Frau“ habe ich die Kleinbauern Nestle, Unilever und Mondelez noch nie gesehen. Weiter reicht mein Horizont leider nicht.

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