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Minister Willingmann öffnet Schleusen: Bootsaison kann beginnen

Mit dem traditionellen Startzeichen „Ahoi! Freie Fahrt voraus!“ ist die Schleusensaison 2026 an Saale und Unstrut offiziell eröffnet worden. Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann eröffnete gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Landesbetriebs für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) sowie des Burgenlandkreises symbolisch die Saison an der Schleuse Freyburg (Unstrut).

Ab dem 2. April 2026 können Bootstouristinnen und Bootstouristen die Schleusen der Region wieder regulär nutzen. Lediglich die Schleuse Laucha bleibt aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten vorübergehend geschlossen. Dort werden die bisherigen Holztore durch Stahlkonstruktionen ersetzt, um die Anlage langfristig wetterbeständiger zu machen. Ein Umtragen kleinerer Boote bleibt weiterhin möglich.

Seit 2015 wurden nach Angaben des Umweltministeriums rund 3,5 Millionen Euro in die bauliche Instandhaltung der Schleusen an der Unstrut investiert. Ziel sei es, die Infrastruktur für den Wassertourismus nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln.

Die Schleusen an Saale und Unstrut werden vom LHW betrieben und umfassen unter anderem Anlagen in Oeblitz, Beuditz, Herrenmühle, Brückenmühle und Bad Dürrenberg sowie an der Unstrut in Wendelstein, Tröbsdorf, Laucha, Zeddenbach und Freyburg. Im vergangenen Jahr wurde bereits die Schleuse Zeddenbach modernisiert und wieder vollständig in Betrieb genommen.

Die Betriebszeiten sind für die Saison 2026 festgelegt: Von April bis Ende Oktober sind die Schleusen an den meisten Tagen sowie an Feiertagen geöffnet, mit erweiterten Zeiten in den Sommermonaten.

Mit der Eröffnung der Saison soll die Bedeutung des Wassertourismus für die Region Saale-Unstrut weiter gestärkt werden, der sich in den vergangenen Jahren als fester Bestandteil des touristischen Angebots etabliert hat.

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