Halle (Saale), 18. Februar 2026 – Susan Sziborra-Seidlitz, Spitzenkandidatin und Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt, spricht sich klar gegen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer aus.
„Eine höhere Mehrwertsteuer würde vor allem Menschen mit geringen und mittleren Einkommen stark belasten“, erklärt Sziborra-Seidlitz. „Der Alltag würde für viele Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt noch teurer. Wer jeden Euro zweimal umdrehen muss, spürt steigende Preise beim Einkaufen sofort. Besonders Familien, Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit kleinen Einkommen würden die Folgen direkt zu spüren bekommen.“
Die Grünen-Politikerin betont, dass Sachsen-Anhalt mit unterdurchschnittlichen Einkommen und Renten sowie hoher Kinderarmut besonders empfindlich auf zusätzliche Belastungen reagiert. Statt die Mehrwertsteuer zu erhöhen, müsse das Land Steuerlücken schließen, von denen aktuell große Immobilienkonzerne und sehr hohe Vermögen profitieren. „Wenn Gewinne aus Immobilienspekulation oder milliardenschwere Erbschaften fair besteuert werden, stärkt das unsere Kommunen und sorgt für Einnahmen, ohne den Wocheneinkauf teurer zu machen“, so Sziborra-Seidlitz.
3 comments on “Mehrwertsteuer erhöhen? Grüne gegen Belastung der Bürger in Sachsen-Anhalt”
Eigentlich ist die Mehrwertsteuer eine gerechte Steuer. Wer ein teures Auto kauft zahlt viel Mehrwertsteuer. Wer ein günstiges Auto kauft, zahlt wenig. Hat allerdings einen Pferdefuß. Für alle, für die das Geld nur für das notwenigste reicht, müssen mit einer höheren Mehrwertsteuer mehr Geld ausgeben ohne durch das Konsumverhalten gegensteuern zu können.
Das Sozi-Sprachrohr Fratscher hat die Tür geöffnet, jetzt weisen alle das mit Entrüstung zurück und nach den Wahlen kommt das ganze Paket: Vermögenssteuer, Sozialabgaben auf Kapitaleinkünfte und die Mehrwertsteuer obendrauf. Merz-Konzept von der wundersamen Steuermehrung. Der nächste Wählerbetrug wird vorbereitet.
Gegen Sozialabgaben auf Kapitaleinkünfte habe ich nichts.
Zwei entscheidende Nachteile!
Hohe Energiekosten, Personalkosten, Steuern, Bürokratiekosten sind schon heute negative Standortfaktoren. Jetzt sollen noch die Kosten für Kapital erhöht werden. Bleibt nur noch Patriotismus, der in einem eigenen Kapitel im Bericht des Verfassungsschutzes als gesichert rechtsextrem gilt.
– Wenn die Renditen von Kapitalanlagen unter die Inflationsrate gedrückt werden, wird das ganze Gerede über private Altersvorsorge zur Farce. Es geht nicht!