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Mehr Wohnungen trotz Bevölkerungsrückgang: Sachsen-Anhalt verfügt 2025 über größeren Wohnungsbestand als 1995

Trotz eines deutlichen Bevölkerungsrückgangs ist der Wohnungsbestand in Sachsen-Anhalt seit 1995 gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gab es 2025 insgesamt 1.241.822 Wohnungen in 585.805 Wohngebäuden. Damit standen 21.607 Wohnungen beziehungsweise 1,8 Prozent mehr zur Verfügung als vor 30 Jahren. Gleichzeitig sank die Bevölkerung im Land um 22,6 Prozent.

Auch die Zahl der Wohngebäude nahm deutlich zu: Seit 1995 kamen 81.852 Gebäude hinzu, ein Anstieg von 16,2 Prozent. Die gesamte Wohnfläche erhöhte sich um 17,2 Millionen Quadratmeter beziehungsweise 19,7 Prozent auf rund 104,5 Millionen Quadratmeter.

Den größten absoluten Zuwachs bei der Zahl der Wohnungen verzeichnete die Landeshauptstadt Magdeburg mit 20.824 zusätzlichen Wohnungen. Den stärksten Rückgang gab es dagegen in Bitterfeld-Wolfen: Dort sank der Wohnungsbestand seit 1995 um 7.887 Wohnungen beziehungsweise 24,7 Prozent. Den höchsten prozentualen Zuwachs erreichte die Gemeinde Barleben im Landkreis Börde mit einem Plus von 73,7 Prozent.

Die durchschnittliche Wohnfläche pro Wohnung lag 2025 in Sachsen-Anhalt bei 84,1 Quadratmetern. Am größten waren die Wohnungen in der Gemeinde Wallstawe im Altmarkkreis Salzwedel mit durchschnittlich 122,9 Quadratmetern. Die kleinsten Wohnungen gab es in Halle (Saale) mit durchschnittlich 70,5 Quadratmetern. Auch hier zeigt sich eine deutliche Veränderung gegenüber 1995: Damals lag die durchschnittliche Wohnfläche landesweit noch bei 71,5 Quadratmetern.

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