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Mehr Ausländerinnen und Ausländer in Sachsen-Anhalt

Die Zahl der Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Sachsen-Anhalt ist im Jahr 2025 weiter gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lebten zum Jahresende insgesamt 192.155 Ausländerinnen und Ausländer im Bundesland. Das sind 3.055 Personen mehr als im Jahr zuvor und entspricht einem Anstieg von 1,6 Prozent.

Die größten Zuwächse verzeichneten Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit (+2.785), gefolgt von Indien (+895), Vietnam (+335), Marokko (+270) und Albanien (+190). Insgesamt zeigt sich auch im langfristigen Vergleich ein deutlicher Trend: Seit 2015 hat sich die Zahl der ausländischen Bevölkerung mehr als verdoppelt – von 83.051 auf über 192.000 Personen.

Die größte Gruppe stellten 2025 Menschen aus der Ukraine mit 38.950 Personen, gefolgt von Syrien mit 29.165. Weitere große Nationalitäten waren Polen (14.415), Rumänien (11.305), Afghanistan (9.240), Indien (7.680), Türkei (6.120), Vietnam (5.200), Russland (4.770) und Bulgarien (4.720).

Auch die Geschlechterverteilung unterscheidet sich je nach Herkunftsland. Insgesamt lag der Frauenanteil bei 44,5 Prozent. Überdurchschnittlich viele Frauen gab es unter anderem bei Personen aus Russland, der Ukraine und Vietnam. Dagegen überwogen Männer insbesondere bei Staatsangehörigen aus Indien, Afghanistan, der Türkei und Syrien.

Die Daten basieren auf dem Ausländerzentralregister und werden von den zuständigen Behörden gemeldet und vom Bundesverwaltungsamt zusammengeführt.

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