Am 01.01.2018 verfügten 38,3 % der sachsen-anhaltischen Haushalte über selbstgenutztes Wohneigentum. Bundesweit lag dieser Wert bei 42,1 %. Im Vergleich mit den Neuen Bundesländern und Berlin gesamt (31,4 %) war die Wohneigentumsquote in Sachsen-Anhalt höher. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt weiter mitteilt, vergrößerte sich der Anteil der Haushalte mit selbstgenutztem Wohneigentum in Sachsen-Anhalt in den letzten 5 Jahren leicht. 2013 hatten 37,7 % aller Haushalte im selbstgenutzten Eigentum gewohnt.
61,7 % der Haushalte in Sachsen-Anhalt wohnten zur Miete oder mietfrei. Im Durchschnitt lebten Mieter auf 65,5 m² und Wohneigentümer auf 117,0 m² Wohnfläche. Mietern standen durchschnittlich mit 2,6 Wohn- und Schlafräumen weniger Räume zur Verfügung als Eigentümern mit 4,1. Lebten Kinder im Haushalt, konnten sich diese in Mietwohnungen auf 3,2 m² ausleben, in Wohneigentum auf 7,8 m². 55,9 % der Haushalte lebten in einem Wohngebäude mit 3 und mehr Wohnungen, 4,7 % wohnten in einem Zweifamilienhaus und 37,3 % lebten in einem Einfamilienhaus. Die Angaben basieren auf ersten Auswertungen der alle 5 Jahre stattfindenden Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) aus dem Jahr 2018.
Mehr als jeder dritte Haushalt im Land lebt in den eigenen vier Wänden
2 comments on “Mehr als jeder dritte Haushalt im Land lebt in den eigenen vier Wänden”
Ob das Wohneigentum wirklich eigenes ist, wird nicht untersucht. In der Mehrzahl der Fälle wird es Banken gehören.
Da ist mir „meine“ Genossenschaftswohnung eigener.
Mich würde eine gesellschaftliche Wertung interessieren. Ich finde, dass eigene 4 Wände in Form von Eigenheimen, Villen viel zu viel Land „fressen“, mit dem wir ökonomischer umgehen sollten- oder ?