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„Marsch des Lebens“ will Zeichen gegen Antisemitismus setzen

Unter dem Motto „Erinnern verpflichtet“ findet am 14. April 2026 in Halle (Saale) der sogenannte „Marsch des Lebens“ statt. Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr vor der Synagoge in der Humboldtstraße und führt anschließend zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, die gegen 18:45 Uhr startet.

Die Initiative will an die Verbrechen der Shoah erinnern und zugleich ein öffentliches Zeichen gegen Antisemitismus setzen. Hintergrund ist die Einschätzung der Veranstalter, dass jüdisches Leben weltweit wieder stärker bedroht sei und antisemitische Einstellungen auch in Deutschland zunähmen.

Zu den angekündigten Rednern gehören Max Privorozki, Judith Marquardt sowie Stefan Haas. Sie wollen die Bedeutung von Erinnerungskultur und gesellschaftlichem Engagement gegen Judenfeindlichkeit thematisieren.

Die „Marsch des Lebens“-Bewegung organisiert seit mehreren Jahren weltweit Veranstaltungen unter dem Leitgedanken, historische Verantwortung mit aktuellem Engagement zu verbinden. Ziel ist es, zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus aufzurufen und Solidarität mit jüdischem Leben zu zeigen.


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