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Manfred Jendryschik verstorben

Der Mitteldeutsche Verlag trauert um seinen Autor Manfred Jendryschik, der am vergangenen Mittwoch in Leipzig verstarb. Er wurde 1943 in Dessau geboren und debütierte nach einem Studium der Germanistik und Kunstgeschichte in Rostock 1967 mit dem Erzählband „Glas und Ahorn“. Er wurde Verlagslektor in Halle und publizierte Geschichten, Romane, Essays und Reisebriefe, von 1990 bis 1996 war er dann Kulturdezernent in Dessau. In den Jahren danach veröffentlichte er auch illustrierte Bücher mit Karl-Georg Hirsch, Jusche Fret und Uwe Pfeifer. Sein letztes Buch erscheint Ende Juli: „Deckweiß für alle! oder Eine plötzliche Liebe mit Hintergedanken. Anekdoten und Verwandtes aus der DDR-Kulturwelt“ und versammelt kuriose Anekdoten und bitterböse Episoden. Es ist ein ironisch getönter Abschied von der DDR und aus einem bis in die letzten Tage gestalteten Künstlerleben. Es ist schade, dass sein Buch nun erst nach seinem Tod erscheint und er es nicht mehr in den Händen halten kann.

(Vor einigen Wochen war erst sein Sohn, der Buch-Antiquar, Per Jendryschik verstorben.)

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