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Linke Halle fordert Einstufung als angespannter Wohnungsmarkt

Die Die Linke in Halle (Saale) hat eine Studie zur Entwicklung der Mieten in der Stadt vorgestellt und fordert eine stärkere Regulierung des Wohnungsmarktes. Nach Angaben der Partei kommt das Gutachten zu dem Ergebnis, dass Halle als „angespannter Wohnungsmarkt“ eingestuft werden könnte. Damit wären rechtliche Voraussetzungen für eine Begrenzung von Mieterhöhungen geschaffen.

Der Co-Vorsitzende des Stadtverbands, Jannik Balint, erklärte, steigende Mieten und hohe Energiepreise würden viele Menschen finanziell belasten. „Das Ergebnis ist klar. Nach anerkannten Standards, wie sie auch in Sachsen oder NRW angewendet wurden, könnte der Landtag unsere Stadt Halle (Saale) als angespannten Wohnungsmarkt einstufen“, sagte Balint.

Auch Nathalie Roscher aus dem Mietenteam der Partei sprach sich für eine entsprechende Entscheidung des Landes aus. Die Einstufung sei „der erste Schritt zu einem Mietendeckel“ und könne Mieterinnen und Mietern vor weiteren Preissteigerungen schützen.

Die Studie wurde nach Angaben der Linken auf Grundlage von Kriterien erstellt, die bereits in anderen Bundesländern Anwendung gefunden hätten. Sie steht online zum Download bereit.

Für den 12. Mai lädt die Partei zudem zu einer öffentlichen Diskussion ins Puschkinhaus ein. Erwartet wird unter anderem die Bundestagsabgeordnete Caren Lay, die in der Bundestagsfraktion der Linken für Wohnungspolitik zuständig ist. Dort soll über Möglichkeiten einer Mietendeckelung in Halle diskutiert werden.

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