Noch vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellung „AUTONOMIE“ laden die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Kunststiftung Sachsen-Anhalt Medienvertreter zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Während der Aufbauwoche vom 10. bis 14. August entstehen auf dem Jägerberg in Halle großformatige Kunstinstallationen, die ab 21. August der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Den Abschluss der Aufbauphase bildet am Freitag, 14. August, um 11.30 Uhr ein Presse-Lunch in der Leopoldina. Bei einem Rundgang stellen die hallesche Bildhauerin Julia Schleicher und das Künstlerkollektiv KLUB7 ihre nahezu fertiggestellten Arbeiten vor und erläutern deren Konzept sowie den Entstehungsprozess. Begleitet wird die Veranstaltung unter anderem von Leopoldina-Generalsekretärin Franziska Hornig, der Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Manon Bursian, sowie Kurator Björn Hermann.
Die Ausstellung greift das Thema der diesjährigen Jahresversammlung der Leopoldina auf: „Autonomie“. Julia Schleicher gestaltet mit ihrer Installation „Die Autonomie der Puppe“ die Innenräume der Akademie. Mehr als 30 überdimensionale Kokons und Insektenpuppen stehen dabei für Transformation und Selbstwerdung. Im Außenbereich realisiert das Kunstkollektiv KLUB7 mit „Kollektive Autonomie“ eine mehrteilige Installation aus Gerüstbauteilen, Holz, Stoffen, Spiegeln sowie Licht- und Klangelementen.
Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, 21. August, ab 18 Uhr statt. Neben Führungen mit den Künstlerinnen und Künstlern sind Gespräche zum Thema Autonomie, Livemusik und ein DJ-Set geplant. Ein Grußwort hält Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra.
Die Installationen sind bis zum 11. Oktober 2026 auf dem Gelände der Leopoldina zu sehen. Die Jahresversammlung der Nationalen Akademie der Wissenschaften zum Thema „Autonomie“ folgt am 24. und 25. September.