Im Jahr 2025 haben in Sachsen-Anhalt 4.239 Personen Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (Aufstiegs-BAföG) erhalten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 54 Geförderte beziehungsweise 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg die bewilligte Fördersumme auf 30,3 Millionen Euro und lag damit 3,7 Prozent über dem Vorjahreswert.
Mit dem Aufstiegs-BAföG werden berufliche Fortbildungen finanziell unterstützt. Die durchschnittliche Förderung für Teilnehmende in Vollzeit betrug in Sachsen-Anhalt 990 Euro. Im Bundesvergleich fiel der Rückgang der Geförderten mit 1,3 Prozent geringer aus als im Durchschnitt aller Länder (-1,9 Prozent), während die Fördersumme in Sachsen-Anhalt stärker zunahm als bundesweit (+1,9 Prozent).
Frauen nutzten das Aufstiegs-BAföG erneut häufiger als Männer. Mit 2.484 Geförderten stellten sie 58,6 Prozent aller Empfängerinnen und Empfänger. Männer nahmen das Förderangebot dagegen häufiger in Teilzeit in Anspruch. Während sich männliche Geförderte überwiegend im Bereich Industrie und Handel fortbildeten, qualifizierten sich Frauen vor allem für Berufe im öffentlichen Dienst.
Die mit Abstand am häufigsten geförderte Fortbildung war erneut die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin beziehungsweise zum staatlich anerkannten Erzieher. Gefördert wurden 1.995 Erzieherinnen und 462 Erzieher. Bei den Frauen folgten die Qualifizierung zur staatlich anerkannten Heilerziehungspflegerin und zur Wirtschaftsfachwirtin. Bei den Männern gehörten die Abschlüsse zum Industriemeister Metall und Industriemeister Elektrotechnik zu den am häufigsten geförderten Fortbildungen.