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Landesverwaltungsamt genehmigt Nachtragshaushalt – Halle kann Infrastrukturprojekte starten

Das Landesverwaltungsamt hat den Nachtragshaushalt der Stadt Halle (Saale) für das Jahr 2026 nicht beanstandet. Mit der Verfügung vom 26. Juni kann die Stadt den Nachtragshaushalt nun ausfertigen und öffentlich bekannt machen. Anschließend sollen die ersten Projekte aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes umgesetzt werden.

Nach Angaben der Stadt handelt es sich zunächst um Maßnahmen, deren Planungen noch in diesem Jahr beginnen sollen. Dazu gehören die Sanierung des Stadthauses (2,16 Millionen Euro im Jahr 2026), die Sanierung des Naturrasenplatzes im Stadionkomplex Neustadt (30.000 Euro), die Umwandlung des Hartplatzes des PSV in einen Kunstrasenplatz (570.000 Euro) sowie der Neubau einer Freiluftsporthalle für den USV Halle (261.000 Euro).

Die Vorhaben werden nun bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt angemeldet. Insgesamt stehen der Stadt Halle aus dem Sondervermögen rund 116,5 Millionen Euro nach den Vorgaben des Länder-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetzes (LuKIFG) und des Infrastruktur-Sondervermögensgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt zur Verfügung.

Neben der Sanierung des Stadthauses sollen die Mittel nach Angaben der Stadt vor allem in die Verkehrsinfrastruktur, den Bevölkerungsschutz, die Energie- und Wärmeinfrastruktur sowie in Sportanlagen fließen.

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