Nach dem Neujahrsempfang der Deutschen Bahn AG sieht sich die Stadt Hallein ihrer Initiative für eine mögliche Ansiedlung des Konzernsitzes bestätigt. Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Evelyn Palla, kündigte Einsparungen von bis zu 500 Millionen Euro an, unter anderem durch einen Personalabbau im Hauptsitz am Potsdamer Platz in Berlin.
Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt betont, dass der auslaufende Mietvertrag für den Bahntower in Berlin sowie die Überdimensionierung des dortigen Personals und Gebäudes entscheidende Gründe für die Bewerbung Halle (Saale) und Erfurt seien. Vogt sieht in den angekündigten Kostensenkungen eine Chance, die Standortbewerbung zu stärken: „Entscheidungen zur Veränderung der Struktur eines Unternehmens führen häufig auch zu einer Neuaufstellung im Immobilienbereich.“
Die Stadt Halle hebt ihre Vorteile hervor: zentrale Lage in Deutschland, günstige Mieten und Wohnraum, die kommende Ansiedlung des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation sowie die Revitalisierung des RAW-Geländes in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs. Als bedeutender Knotenpunkt des Bahnschienenverkehrs unterstützt die Stadt die Positionen der Bahn ausdrücklich. Der Oberbürgermeister erneuert seine Einladung an Evelyn Palla, sich vor Ort einen persönlichen Eindruck zu verschaffen.
Weitere Informationen finden Sie hier: Halle.de – Ziel 2034: Halle (Saale) und Erfurt bringen sich für neuen Sitz der Konzernzentrale der Deutschen Bahn ins Gespräch
One comment on “Kürzungspläne der Bahn: eine Chance für Halle?”
Ist denn schon Karneval?
Die Bahn ist völlig vom Wohlwollen der Politik abhängig, die müssen dem Verkehrsminister, den Abgeordneten und den Lobbyisten täglich auf dem Schoß sitzen. Aus gutem Grund hat die Bahn den zweiten Standort Frankfurt nicht aufgegeben. Die Nähe zu Banken und Investmentgesellschaften ist unverzichtbar.
Er ist schon ein bisserl naiv, der Dr. OB.