Die Förderung leistungsstarker Studierender in Sachsen-Anhalt ist im Jahr 2025 auf gleichbleibendem Niveau fortgeführt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, erhielten erneut 540 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz – ebenso viele wie im Vorjahr.
Ein merklicher Anstieg zeigt sich beim Anteil ausländischer Stipendiatinnen und Stipendiaten. Insgesamt 91 Geförderte, entsprechend 16,9 Prozent, besaßen 2025 eine ausländische Staatsangehörigkeit. Im Jahr zuvor lag dieser Anteil noch bei 79 Personen beziehungsweise 14,6 Prozent.
Die Verteilung nach Fachrichtungen folgt weiterhin bekannten Linien: Den größten Anteil stellen die Ingenieurwissenschaften mit 221 Stipendien, was 40,9 Prozent entspricht. Es folgen die Sozial- und Verhaltenswissenschaften einschließlich Sport mit 77 Förderungen (14,3 Prozent) sowie die Wirtschaftswissenschaften mit 70 Stipendien (13,0 Prozent).
Das Deutschlandstipendium richtet sich an besonders begabte und leistungsstarke Studierende an deutschen Hochschulen. Unabhängig vom Einkommen erhalten die Geförderten monatlich 300 Euro. Die Finanzierung erfolgt dabei je zur Hälfte durch private Förderer und durch den Bund.
Im Jahr 2025 warben die Hochschulen in Sachsen-Anhalt hierfür insgesamt 557.100 Euro von 255 privaten Mittelgebern ein. Damit bleibt das Modell einer gemeinsamen Förderung durch öffentliche Hand und gesellschaftliches Engagement ein tragendes Element der Studienfinanzierung.