Skip to content
HalleSpektrum.de – Onlinemagazin aus Halle (Saale) Logo

Kassenklingeln statt Kirchenglocken?

„Das von Ver.di geforderte pauschale Verbot zur Sonntagsöffnung ist leider kurzsichtig und im Jahr 2019 nicht mehr zeitgemäß. Wir wollen und müssen die Innenstädte attraktiver machen und es den Händlern ermöglichen im Wettbewerb mit dem Onlinehandel ein kleines Stück gleichzuziehen. Die Internetangebote stehen schließlich rund um die Uhr zur Verfügung und sind eine enorme Bedrohung für die klassischen Geschäfte. Kein Händler wird gezwungen rund um die Uhr zu verkaufen. Die Sonntagsöffnung, an einigen ausgewählten Tagen, soll lediglich ein Zusatzangebot sein“, stellt Silbersack fest.

5 comments on “Kassenklingeln statt Kirchenglocken?”

  1. Zusatz wozu, Herr Silberknecht? Und welchen Mehrverdienst (Faktor 1,6) plus Freizeitausgleich (Faktor 1,8) gibt es da wirklich?
    Eher wohl nix, und deshalb ist die Forderung der Beschäftigten aka ihrer Gewerkschaft legitim. Es braucht kein „Zusatzangebot“, weil es das auch schon an allen regulären Öffnungstagen bereits gibt.

  2. Soll er doch auf alle gesellschaftllichen Vereinigungen und was es sonst noch an bürgerschaftlichem Engagement gibt, drauf hauen. Das hilft ihm sicher bei seinen Wahlambitionen, kluger Mann!

  3. Silbertüte glaubt, die Leute hätten genug Geld, nur zum Einkaufen fehlt ihnen die Zeit.

  4. Ist „Gleichziehen“ jetzt die neue „Das muss man doch mal ermöglichen“ Keule? Da es in der freien Marktwirtschaft nie ein Gleich geben wird, wird immer irgendwer „gleichziehen“ wollen. Manchmal sind Arbeitszeitgesetze im Weg, manchmal die Raumordnung, manchmal ein Denkmal. Aber das ist ja alles nicht wichtig, wenn es ums „Gleichziehen“ geht.

  5. Damit hat er doch nicht unrecht, hei-wu. Die Leute haben Zeit oder Geld, selten beides.

Schreibe einen Kommentar