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Karamba Diaby: „Rassismus kann man nicht essen!“

Am Montagnachmittag richtete sich der hallesche SPD-Bundestagskandidat, Karamba Diaby, mit einem Aufruf auf Facebook an seine Anhänger, um für Unterstützung zu werben.

Dr. Karamba Diaby (r) im Gespräch

„Es ist, als hätte man zwei Züge auf ein Gleis gesetzt, die jetzt aufeinander zufahren. Im ersten Zug sitzen die Demokraten und in dem anderen die Rechtspopulisten. Politiker und Aktivisten werden seit
Wochen bedroht, Wahlkampfauftritte als Plattformen für Hass und Hetzegenutzt. Es ist der aggressivste Wahlkampf, den Deutschland nach 1945 erlebt hat. Auch ich habe das schon mehrmals am eigenen Leib erfahren. Doch sie sollen wissen: Wir Demokraten lassen uns nicht einschüchtern!

Dia „AfD“ hängt bewußt ihre Sprüche neben die Plakate von Dr. Diaby. Seinen Vers kann sich jeder selbst daraus machen.

Wer glaubt, dass er die Herausforderungen unserer Zeit am besten durch Hass, Hetze und Rassismus in den Griff bekommt, der irrt. Denn: Rassismus kann man nicht essen. Niemand hat durch Rassismus mehr Rente, einen besseren Job oder einen Euro mehr in der Tasche.

Die Rechtspopulisten sind wie Mehltau auf der Demokratie. Sie greifen die offene Gesellschaft an, sie wollen uns spalten, Angst schüren undam liebsten ins Deutschland von 1933 zurückkehren. Lassen wir nicht zu, dass die Demokratie entgleist. Wir, die für Offenheit und Solidarität kämpfen, wir haben es in der Hand. Es steht viel auf dem Spiel.“

Hintergrund:

Die NPD hatte am 21.08.2017 auf ihrer Facebook-Seite unter dem Post eines Wahlkampfbildes von Diaby geschrieben: „Deutsche“ Volksvertreter nach heutigem SPD-Verständnis.“ Unter dem Post wurden daraufhin weitere rassistische Beleidigungen geäußert, darunter auch Äußerungen
wie „ein schwarzer Affe“, „Volksverräter“ und das „N-Wort“. Unter Verwendung des Titels des 2017 erschienenen Dokumentarfilms von Paoul Pecks über den afroamerikanischen Schriftsteller, James Baldwin, hatte Diaby auf die rassistischen Kommentare auf seiner Facebook-Seite
mit „I AM NOT YOUR NEGRO!” geantwortet und dadurch 2,4 Millionen Menschen auf Facebook erreicht.

Wird sich sicher nicht von Rassisten abschieben lasen: Dr. Karamba Diaby

Diaby hatte weiter erklärt: „Nicht die Hautfarbe und auch nicht die Herkunft entscheiden darüber, wer Bundestagsabgeordneter wird, sondern die Bürger dieses Landes, die mit überwältigender Mehrheit für eine offene und solidarische Gesellschaft einstehen. Ich werde mich nicht einschüchtern lassen und ich werde nicht aufgeben, mich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft einzusetzen.“

20 comments on “Karamba Diaby: „Rassismus kann man nicht essen!“”

  1. Ja, Wolli, alles Quatsch. Nur kannst Du den rechten Rand in der CDU ( dem mal der Nazi Gauland angehörte ) nicht wegdiskutieren. Gaulands Rede, die einer Terrororganisation (Wehrmacht, deren Verbrechen auch in meiner Verwandtschaft Opfer zolĺte) nicht nur reinigen will, sondern für ihre tapferen Taten ( mit der MG auf Fruen und Kinder schießen, so mehrfach auf Kreta, in Polen usw) ehren will: dieser Typ und seine Nazitruppe ist unten durch. Eine Diskussion, es gäbe auch anständige AfDler, entbehrt vor diesem Hintergrund jedweder Grundlage: von diesem Alt-Neonazi hat sich keiner aus seinen AfD- Reihen distanziert .

  2. Leider kein Quatsch, was täglich an Vernichtungs- und Entsorgungsdrohungen aus einer Ecke kommen, habe ich in dieser Enthemmung noch nicht erlebt. Und es betrifft alle Demokraten, besonders auch die CDU.

  3. Ja da lässt Wolli leider in seiner Parteiblendung ab und zu mal einen gucken.
    Liegt es am Anmeldeprozess, dass Hallespektrum noch nicht so wie das Nachbarforum von rechter Hetze überschwemmt wird?

  4. Nein, an der harten Moderation. Die Regeln werden eben durchgesetzt. Das gefällt manchen nicht.

  5. „…am liebsten ins Deutschland von 1933 zurückkehren.“
    ich bleibe dabei, das ist Unsinn.

  6. woli, Du solltest aus Deiner eigenen erlebten Geschichte, und aus den Erzählungen Deiner Eltern doch wissen, wie sowas anfängt. Gab es in Oberschlesien keine Straßenschlachten, Verhaftungen, Foltergefängnisse, Kriegsfolgen und Kriegsopfer? Bist Du ernsthaft für eine Wiederholung?
    Glaube ich zwar nicht, aber schau öfter mal in den Spiegel, denk an die Zukunft Deiner Kinder und Enkel.
    Dann würdest du das nämlich nicht als „Unsinn“ bezeichnen.

  7. Die Behauptung von Diaby,, die AfD würde am liebesten ins Deutschland von 1933 zurückkehern, ist m.E. Unsinn. Und jetzt behauptet Schulze sogar noch, ich wäre auch für eine Wiederholung von 1933…….

  8. Ich kenne viele Leute, die im Oktober 1989 gesagt haben, eine rasche Wiedervereinigung zweier Deutscher Staaten wäre Unsinn…
    bin seitdem mit dem Unsinn vorsichtig geworden, sagt Dir ein sinniger Riosal

  9. Und jetzt behauptet Schulze sogar noch, ich wäre auch für eine Wiederholung von 1933.
    Das ist durch die Meinungsfreiheit des Grundgesetzes gedeckt, deshalb bleibt es hier stehen.

  10. Zitatb Toco:
    „Man denke an Heiko Maas.“

    Klar, er hat durchgesetzt, dass Facebook strafbare Postings löscht. Ganz schlimmer Finger, gefällt manchen wohl nicht.

  11. Und außerdem will er noch von Mark Zuckerberg, Google pp. Steuern einnehmen! Ein herber Schlag für die Demokratie, sehe ich sofort ein!

  12. wolli, du solltest nochmal lesen lernen. Und die Bedeutung von Satzzeichen verinnerlichen…
    Dann würdest du auch nicht die Rückkehr zu Verhältnissen von ’33 als Unsinn bezeichnen

  13. Wenn es um die Gefährder der Demokratie durch die Bundesregierung geht, dann wäre doch zuallerst der Polizeistaatsminister Thomas de Mazeire zu nennen.

  14. Zitat: “ Diaby hatte weiter erklärt: „Nicht die Hautfarbe und auch nicht die Herkunft entscheiden darüber, wer Bundestagsabgeordneter wird, sondern die Bürger dieses Landes, die mit überwältigender Mehrheit für eine offene und solidarische Gesellschaft einstehen. “

    dann frag ich mich wieso er sich nicht dann der Leute folgt und geht.. der provoziert ja nur es nervt ohne ende!!!

  15. Zitat: “ Diaby hatte weiter erklärt: „Nicht die Hautfarbe und auch nicht die Herkunft entscheiden darüber, wer Bundestagsabgeordneter wird, sondern die Bürger dieses Landes, die mit überwältigender Mehrheit für eine offene und solidarische Gesellschaft einstehen. “

    dann frag ich mich wieso er sich nicht dann der Leute folgt und geht.. “

    Hat jemand verstanden, was sich @hanz fragt?

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