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Jeder vierte Elterngeldbezieher in Sachsen-Anhalt ist ein Vater

In Sachsen-Anhalt haben 2025 deutlich weniger Väter Elterngeld bezogen als im Bundesdurchschnitt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag ihr Anteil bei 24 Prozent aller Elterngeldbeziehenden. Bundesweit waren es knapp 26 Prozent. Im Ländervergleich belegt Sachsen-Anhalt damit Rang zwölf. Den höchsten Väteranteil verzeichnete Sachsen mit 30 Prozent, das Saarland den niedrigsten mit 21 Prozent.

Auch innerhalb des Landes gibt es Unterschiede. Während im Burgenlandkreis fast 27 Prozent der Elterngeldbeziehenden Väter waren, lag der Anteil im Salzlandkreis bei lediglich 21 Prozent.

Auffällig ist zudem, dass die große Mehrheit der Väter in Sachsen-Anhalt ausschließlich das Basiselterngeld nutzt. Rund 79 Prozent verzichteten auf das Elterngeld Plus, das zwar geringere monatliche Leistungen vorsieht, dafür aber über einen längeren Zeitraum gezahlt wird. Dieser Wert zählt bundesweit zu den höchsten.

Im Durchschnitt bezogen Väter in Sachsen-Anhalt Elterngeld für 3,6 Monate. Wer Elterngeld Plus nutzte, erhielt die Leistung durchschnittlich 6,4 Monate lang. Damit liegt das Land im Mittelfeld der Bundesländer. Die längste durchschnittliche Bezugsdauer verzeichnete Berlin mit 5,3 Monaten beim Elterngeld insgesamt.

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