Im Rahmen eines Live-Contests treten am Dienstag, 5. Mai 2026, drei Nachwuchskünstlerinnen beim Jazzpreisträgerkonzert „Next Generation Women in Jazz“ in der Georgenkirche in Halle (Saale) gegeneinander an. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr.
Das Konzertformat verbindet Wettbewerb und Konzertabend: Drei junge Jazzmusikerinnen präsentieren jeweils ein eigenes Set von 45 bis 60 Minuten mit ihren Bands. Das Publikum ist aktiv eingebunden und kann per Abstimmung über das Lieblingsprojekt mitentscheiden. Ergänzend bewertet eine Fachjury aus Vertreterinnen und Vertretern der Festivalleitung, des Musikjournalismus und der Szene die Auftritte.
Zu den Teilnehmerinnen gehört Anne-Marie Herda mit ihrem Projekt „Camona“. Die Formation verbindet Elemente aus Jazz, Soul und R’n’B zu einem groovebetonten Klangbild. Ebenfalls auf der Bühne steht das deutsch-britische Duo „Me&T“ um Tamara und Tristan Lodge, das Pop- und Jazzeinflüsse mit modernen Klangkonzepten verknüpft. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch das Quartett der Sängerin Pinar Tatlikazan, das sich mit neuen Arrangements der Musik der türkischen Künstlerin Tülay German auseinandersetzt und dabei traditionelle Einflüsse mit zeitgenössischem Jazz verbindet.
Der Wettbewerb ist Teil eines internationalen Bewerbungsverfahrens, an dem sich insgesamt 24 Musikerinnen aus acht Ländern beteiligt hatten. Mit dem Konzert wird der Jazzpreis der Stadt Halle vergeben.
Die Veranstaltung versteht sich als Plattform für junge Künstlerinnen und neue musikalische Ansätze im Jazz und bietet zugleich einen Einblick in aktuelle Entwicklungen der Szene.