Der Bergbau und das Verarbeitende Gewerbe in Sachsen-Anhalt haben im Jahr 2025 erneut weniger Umsatz erzielt. Nach Angaben des Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt belief sich der Gesamtumsatz der Branche auf rund 44,7 Milliarden Euro. Damit setzte sich der bereits seit 2022 anhaltende Abwärtstrend fort. Insgesamt lag der Umsatz um 2,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.
Besonders deutlich fiel der Rückgang im Inlandsgeschäft aus. Die Umsätze innerhalb Deutschlands sanken um drei Prozent auf rund 28,98 Milliarden Euro. Die Auslandsumsätze entwickelten sich etwas stabiler: Sie gingen lediglich um 0,7 Prozent auf etwa 15,69 Milliarden Euro zurück.
Im Verlauf des Jahres zeigte sich jedoch eine leichte Stabilisierung. So konnten die Unternehmen im vierten Quartal erstmals seit 2022 wieder ein Umsatzplus gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal erzielen. Der Zuwachs lag bei 2,8 Prozent.
Auch bei der Beschäftigung war ein Rückgang zu verzeichnen. Im Jahresdurchschnitt arbeiteten rund 103.414 Menschen in den erfassten Industriebetrieben. Das entspricht einem Minus von 2,5 Prozent. Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden um 3,4 Prozent auf insgesamt 158,9 Millionen Stunden.
Die konjunkturelle Entwicklung bleibt dennoch angespannt. Preisbereinigt sank der Umsatzindex für den Bergbau und das Verarbeitende Gewerbe um 1,7 Prozent. Auch die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe gingen real um 2,1 Prozent zurück.
Die Statistik basiert auf Daten von Betrieben mit mindestens 50 Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden.