In Sachsen-Anhalt gab es am Jahresende 2016
insgesamt 1 286 207 Wohnungen. Damit ging der
vorhandene Wohnungsbestand binnen Jahresfrist um
75 Wohnungen zurück. Je 1 000 Einwohner standen
573 Wohnungen zur Verfügung. Diese Aussagen traf
das Statistische Landesamt anhand aktueller Ergebnisse aus der
jährlichen Wohnungsbestandsfortschreibung.
Eine durchschnittliche Wohnung verfügte über 4,1 Räume
einschließlich Küche und ist 80,3 Quadratmeter groß. Die
verfügbare Wohnfläche je Einwohner betrug
46,0 Quadratmeter.
Gleichzeitig hielt auch 2016 die Verschiebung des
Wohngebäudebestandes in Richtung Einfamilienhäuser an. Während die
Zahl der Einfamilienhäuser um 1 873 auf 404 156 Gebäude stieg,
war es bei den Zweifamilienhäusern ein kleines Plus von 59
Einheiten auf 71 211 Gebäude. Dagegen nahm die Anzahl der
Mehrfamilienhäuser mit 3 und mehr Wohnungen um 178 auf 97 199
Gebäude ab.
Weitere Informationen – auch in regionaler Gliederung – stehen im
Internetangebot des Statistischen Landesamtes bereit.
Bei der Wohnungsbestandsfortschreibung wird der Wohnungsbestand des Vorjahres mit Zugängen durch Neubau und Abgängen durch Abrisse sowie mit den in beide Richtungen wirkenden Baumaßnahmen und Nutzungsänderungen verrechnet.
One comment on “Immer mehr Sachsen-Anhalter leben im Einfamilienhaus”
Wenn das Foto Schule macht, wird es bald jeder sein.