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Hugo-Junkers-Preis 2026: Auszeichnungen für Innovationen aus Sachsen-Anhalt

Mit dem Hugo-Junkers-Preis 2026 hat das Land Sachsen-Anhalt herausragende Forschungs- und Innovationsleistungen gewürdigt. Wissenschaftsminister Armin Willingmann zeichnete die Preisträgerinnen und Preisträger bei einer Festveranstaltung im Jahrtausendturm aus. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 80.000 Euro vergeben.

Die Auszeichnungen gingen an Projekte, die wissenschaftliche Spitzenforschung mit konkretem gesellschaftlichem Nutzen verbinden. Die ersten Plätze belegten die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie in der Grundlagenforschung, der STIMULATE Forschungscampus in der angewandten Forschung, die Laempe Mössner Sinto GmbH in der Kategorie Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle sowie das Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme beim Sonderpreis zur Anpassung an den Klimawandel.

Willingmann betonte die Bedeutung freier Forschung für Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt. Sachsen-Anhalt verfüge über leistungsfähige Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen, deren Zusammenarbeit entscheidend sei, um wissenschaftliche Erkenntnisse schnell in die Praxis zu überführen.

Die ausgezeichneten Projekte reichen von neuen Ansätzen zur Früherkennung und Behandlung von Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs über moderne MRT-Technologien bis hin zu innovativen Verfahren für die Gießereiindustrie und effizienteren Energiespeichern. Nach Einschätzung der Jury spiegeln die Preisträger die hohe Innovationskraft des Landes wider und zeigen, wie Forschung zur Bewältigung zentraler Zukunftsaufgaben beitragen kann.

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