Die Landesvorsitzenden der Partei Die Linke in Sachsen-Anhalt, Janina Böttger und Hendrik Lange, haben den Ausschluss ihrer Partei vom sogenannten Verbände-Dialog Sachsen-Anhalt kritisiert.
Anlass ist eine Mitteilung des Gesamtverbandes Handwerk Sachsen-Anhalt zum heutigen Treffen mit Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien. Nach Angaben der Linken erwecke die Ankündigung den Eindruck, die Partei habe eine Teilnahme abgelehnt. Tatsächlich sei Die Linke nach eigener Darstellung nicht eingeladen worden, während Vertreter von AfD, CDU, SPD und FDP an der Veranstaltung teilnehmen.
Die Linke wirft den veranstaltenden Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden vor, mit der Einladungspraxis eine politische Schwerpunktsetzung vorzunehmen. In ihrer Erklärung kritisieren Böttger und Lange insbesondere die Einbeziehung der AfD, die sie als rechtsextrem bezeichnen. Zugleich verweisen sie auf die migrationspolitischen Positionen der Partei, die aus ihrer Sicht dem Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft entgegenstehen.
Die Landesvorsitzenden sehen in der Nichtberücksichtigung ihrer Partei eine bewusste politische Entscheidung der Organisatoren. Die Linke betont, sie werde sich weiterhin gegen die AfD und deren politische Positionen positionieren und wertet den Vorgang als Teil der politischen Auseinandersetzung im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
6 comments on “Handwerksverbände: AfD eingeladen, Linke muss draußen bleiben. Versehen oder Absicht?”
Wenn derart viele „führende Köpfe“ in Industrie und Handwerk des Landes die Intellektualität einer morschen Dachlatte haben, wundert es einen nicht, dass die Wirtschaft langsam aber sicher krachen geht. Der Fall ist ohnehin nicht sehr hoch. Mein Mitleid mit diesen ewig jammernden und fordernden Verbandsfuzzis hält sich ohnehin in Grenzen.
Die Frage ist, warum wurden SPD, FDP und Grüne eingeladen? Ab September vernachlässigbare Größen.
Das ist eine gute Frage, und ich hoffe, man hat den Anstand, nicht hinzugehen. Wenn meine ParteifreunInnen der Einladung folgen, wäre das für mich ein Grund für einen Parteiaustritt.
„Du kannst nicht bei uns und ihnen genießen, drum zeige mir Dein wahres Gesicht“
Die Leistungsfeinde verlassen das sinkende Schiff. Ein Hoffnungsschimmer für 6 Mio Beschäftigte im Handwerk, die Arbeiterpartei könnte wieder wählbar werden.
Sachsen-Anhalt hat 2,2 Millionen Einwohner zzgl. 6 Mio brauner Handwerker?
Sachsen-Anhalt hat mit Abstand die dümmsten Handwerker. Das hat historische Gründe. Die DDR hat alle halbwegs Befähigten nach Berlin abgezogen. Zurück blieben in Halle die Nichtskönner. Ich habe da meine persönliche Erfahrung. Nach fast jedem Handwerkereinsatz musste man einen Neuen bestellen, und zum Schluss machte man es dann doch besser selber.