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Handwerkskammer Halle begrüßt Gebäudemodernisierungsgesetz


Die Handwerkskammer Halle bewertet das von Bundestag und Bundesrat beschlossene Gebäudemodernisierungsgesetz positiv. Für das Handwerk sei die Neuregelung „ein Schritt in die richtige Richtung“, erklärte Kammerpräsident Thomas Keindorf. Mit dem Gesetz entfalle „die 65-Prozent-Vorgabe für alternative Energiequellen im Heizungskeller“.

Keindorf fordert zugleich eine langfristig verlässliche Energie- und Förderpolitik. „Das Handwerk fordert eine verlässliche Politik, die dem Wettbewerb möglichst viel Spielraum gibt, um die günstigste Lösung für jeden Einzelfall zu finden“, sagte er. Welche Heiztechnik die sinnvollste sei, könne „kein kleinteiliges Gesetz leisten, sondern nur zwischen den Besonderheiten des Gebäudes und dem ausführenden Handwerksbetrieb vor Ort entschieden werden“.

Nach Auffassung des Kammerpräsidenten müsse die Wahl der Heiztechnik stets im Zusammenhang mit weiteren Modernisierungsmaßnahmen betrachtet werden. „Eine große Rolle spielt beispielsweise die vorgesehene weitere energetische Sanierung“, betonte Keindorf. Wichtig sei „eine gut dimensionierte Heizungsanlage zu nutzen und darüber hinaus weitere energetische Sanierungsmaßnahmen an den Gebäuden zu kombinieren, um eine hohe Effizienz im Energieverbrauch zu ermöglichen“.

Die Betriebe des Handwerks seien auf diese Aufgabe vorbereitet. „Für solche Beratungen sind unsere Handwerksbetriebe gerüstet“, so Keindorf. Gleichzeitig sprach er sich für eine verlässliche Förderung aus. Diese müsse „technologieoffen, bürokratiearm und langfristig“ ausgestaltet werden, um Eigentümern und Betrieben Planungssicherheit für Investitionen zu geben.

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