Am Jahresende 2018 war die kreisfreie Stadt Halle (Saale)
bevölkerungsmäßig mit 239 257 Einwohnerinnen und Einwohnern die
größte in Sachsen-Anhalt. Flächenmäßig rangierte die Saalestadt mit
135 km² jedoch nur auf Platz 52. Dadurch war Halle (Saale) mit
deutlichem Abstand die am dichtesten besiedelte Gemeinde
Sachsen-Anhalts (1 772 Einwohner/-innen je km² – das sind 564
Quadratmeter für jden Einwohner) vor der Landeshauptstadt Magdeburg
mit 1 187 Einwohner/-innen je km². Die Gemeinde mit der größten
Fläche war die Hansestadt Gardelegen, die sich auf 633 km²
erstreckte.
Die kleinste Gemeinde im Hinblick auf die Bevölkerungszahl war
Bornstedt im Land-kreis Mansfeld-Südharz mit 791 Einwohnerinnen und
Einwohnern. Sie gehörte mit einer Bevölkerungsdichte von 85
Einwohner/-innen je km² jedoch nicht zu den am dünnsten besiedelten
Gemeinden des Landes. In der Gemeinde Zehrental im Land-kreis
Stendal lebten 12 Menschen pro km². Dies war die geringste Dichte
im ganzen Land. Die Stadt mit der geringsten Bevölkerungszahl war
Sandau (Elbe) mit 849 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Auf das gesamte Bundesland bezogen, betrug die Bevölkerungsdichte
108 Einwohner/-innen je km². Dieser Wert wurde von den 3
kreisfreien Städten und weiteren 4 Landkreisen (Anhalt-Bitterfeld,
Burgenlandkreis, Saalekreis und Salzlandkreis) übertroffen. Am
geringsten war die Bevölkerungsdichte im Altmarkkreis Salzwedel, wo
im Schnitt 37 Menschen auf einem Quadratkilometer lebten.
Halle ist die am dichtesten besiedelte Stadt in Sachsen-Anhalt