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Halle im Wandel der Zeit: Fotografie-Ausstellung zeigt Stadt im Umbruch 1987–1989

Das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) eröffnet am 28. Mai 2026 im Literaturhaus Halle die neue Sonderausstellung „Konstanze Göbel. Halle im Umbruch. 1987–1989“. Die Schau ist Teil eines größeren „Foto-Sommers“, der sich der visuellen Erinnerung an die Stadt Halle in den 1980er-Jahren widmet.

Im Zentrum steht die fotografische Serie der Künstlerin Konstanze Göbel, die im Auftrag des Rates des Bezirkes Halle entstand. Ursprünglich als Dokumentation des städtebaulichen Umbruchs gedacht, entwickelte sich das Projekt zu einer vielschichtigen Bestandsaufnahme einer Stadt im Spannungsfeld zwischen Abriss, Neubau und alltäglichem Leben.

Die rund 50 ausgewählten Arbeiten aus über 2.000 Negativen zeigen ein Halle zwischen Verfall und Neubeginn: Plattenbauten neben Baulücken, sanierungsbedürftige Altbauten neben industriell geprägten Stadtlandschaften. Immer wieder treten auch Menschen in den Bildern auf – als Teil einer Stadt, die sich sichtbar im Übergang befindet.

Die Ausstellung versteht sich zugleich als Beitrag zu einer Reihe weiterer Präsentationen, die Halle fotografisch aus unterschiedlichen Perspektiven der 1980er-Jahre beleuchten. Dazu zählen unter anderem Arbeiten von Helga Paris sowie weitere fotografische Positionen zur Stadtgeschichte.

Ergänzt wird die Schau durch ein Begleitprogramm mit Führungen, Gesprächen und Stadtrundgängen. Ein begleitender Katalog erscheint im Mitteldeutschen Verlag und dokumentiert die Serie umfassend.

Die Ausstellung läuft vom 28. Mai bis 16. August 2026.

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