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Händel-Zaun bewegt die Stadt – SPD verzeichnet Rekordbeteiligung bei Bürgerbefragung

Halle (Saale) – Die Debatte um den sogenannten Händel-Zaun auf dem Marktplatz entwickelt sich zum stadtpolitischen Sommergespräch. Bereits zur Halbzeit ihrer Bürgerbefragung meldet die SPD Halle eine Beteiligung, die selbst die Initiatoren überrascht hat. Über 1.200 Hallenserinnen und Hallenser haben sich bis Donnerstag online unter SPD-Halle.net geäußert – und auch am Stand neben dem Händeldenkmal herrscht reger Zulauf.

„Die Beteiligung übertrifft alle unsere Erwartungen“, erklären SPD-Vorsitzender Peter Dehn und Fraktionschef Eric Eigendorf in einer gemeinsamen Zwischenbilanz. Besonders bemerkenswert sei, so Eigendorf, „wie intensiv und engagiert sich die Menschen mit dem Thema auseinandersetzen. Viele führen lange Gespräche mit uns – man merkt: Die Hallenserinnen und Hallenser wollen mitgestalten.“

Allein in den ersten beiden Tagen wurden über 250 Fragebögen direkt am Infostand ausgefüllt. Angesichts des Andrangs kündigt Dehn an: „Wir müssen nachdrucken – am Sonnabend sollen schließlich alle eine Stimme haben.“

Ziel der SPD-Befragung ist es, ein Meinungsbild aus der Stadtgesellschaft zum Umgang mit dem Zaun um das Händeldenkmal einzuholen. Die teils emotional geführte Diskussion um das umstrittene Gitter wird damit in demokratische Bahnen gelenkt.

„Wir nehmen die Rückmeldungen ernst. Die ausgefüllten Bögen werden sorgfältig aufbewahrt, ausgewertet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht“, so Eigendorf.

Mit ihrer Aktion positioniert sich die SPD als Sprachrohr bürgernaher Stadtentwicklung. Die nächste Zwischenbilanz wird am Wochenende erwartet – weitere Beteiligung ist ausdrücklich erwünscht.

One comment on “Händel-Zaun bewegt die Stadt – SPD verzeichnet Rekordbeteiligung bei Bürgerbefragung”

  1. Dem Gitter könnte ich auch was Positives abgewinnen. Denkt Euch , Ihr seid mit quengelnden Kleinkindern unterwegs. Nervt einfach und ist unpraktisch, mit dem Doppelkinderwagen in der Innenstadt einkaufen zu gehen. Setzt die schreienden Rotzlöffel einfach in Händels Laufstall ab. Da kriegen die auch noch Ehrfurcht vor Hallescher Kultur mit. Brüllende Kinder in Händels Laufstall sind sicher leichter zu ertragen als Swenjas Brüllauto. Gelobt sei unser OB.

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