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Grüner mußte sich abstrampeln

Ab ins Grüne

Bis zum gestrigen Montag war der Landtagsabgeordnete Wolfgang Aldag autofrei und vornehmlich auf seinem Lastenfahrrad in Sachsen-Anhalt auf Sommertour. Dabei legte er rund 200km in den Landkreisen Harz und Mansfeld Südharz zurück, um zum Ende wieder in den Wahlkreis nach Halle zu kommen. Dabei standen Ziele auf dem Programm, die zum einen landschaftliche Besonderheiten als Klima- und Umweltfaktor würdigten, so zum Beispiel im Naturschutzgebiet Selketal oder im Moorwald bei Schierke. Zum anderen stand der enge Austausch mit lokalen Akteuren aus Wirtschaft und Forschung auf dem Programm. Hierzu zählte zum Beispiel ein Besuch bei Ante Holz in Rottleberode, einem der führenden Holzindustrieunternehmen in Europa.

Dazu Wolfgang Aldag: „Es ist wichtig dass man sich auch bei schwierigen ökologischen und klimapolitischen Fragestellungen offen und in einem guten Gesprächsklima austauscht, damit Herausforderungen angepackt werden können. Ich bin davon überzeugt, dass ein konsequenter Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg in der Region gleichermaßen erreichbar sind, wenn beide Seiten gesprächsbereit sind und nach guten Lösungen suchen. Klar bleibt aber dass uns wirtschaftlicher Erfolg wenig nützt, wenn dieser auf Kosten unserer Lebensgrundlage vor der eigenen Haustür oder andernorts geht. Das gilt beim Tourismus wie auch bei ressourcenintensiven Industriezweigen.“

Für den Bürger wird was Grünes gegrillt oder grillt der Grüne einen Burger?

Das Fazit zur Sommertour: „Mit meinem fahrenden BürgerInnenbüro konnte ich zum einen ganz klimafreundlich durchs Land reisen, zum anderen auch ganz anders unser schönes Bundesland unterwegs wahrnehmen und viel einfacher und ungezwungener mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt kommen als bspw. in der Fussgängerzone. Das Konzept hat sich also bewährt und wird weiterentwickelt.“

11 comments on “Grüner mußte sich abstrampeln”

  1. Aber Wolli, das tun wir doch und zwar so konsequent wie kein anderer. Aber wenn man das Thema Umwelt spielt, dann bleibt das Thema Wirtschaft nicht aus.
    Da halte ich es wie mein Spitzenkandidat Cem Özdemir.
    ‚Zwischen Umwelt und Wirtschaft gehört kein oder‘

  2. In den von Dir bereisten Gegenden war von der großflächigen Landwirtschaft mit der Vermaisung natürlich wenig zu sehen.

  3. Und wenn die Schwarzen beim Thema..öhm.. Was ist eigentlich Euer Thema?
    Selbst christliche Themen sind offenbar abgewählt. Habt Ihr noch Kernkompetenzen?

  4. Kernkompetenz der CDU ist das Regieren und das Land recht und schlecht durch die Fährnisse des Lebens schippern.

  5. Ja, mit ruhiger Hand.
    Wolfgang Aldag hat die ruhige Hand bei seinem Fahrradausflug in die Harzgerion sicher gespürt und die blühenden Landschaften gesehen.

  6. Schippern, @Wolli, ist etwas übertrieben. Ihr haltet doch im Land auch nur die rote Laterne, aber Hauptsache, sie ist schwarz.

  7. ‚Zwischen Umwelt und Wirtschaft gehört kein oder‘
    Damit findet er in seiner Partei aber kein Gehör.

  8. Ach, auf einmal sind es wieder blühende Landschaften. Das war ja schon mal sehr erfolgreich. Ich dachte der CDU geht es aus Gefälligkeit gerade eher um das Zerstören der Natur.
    Das ist übrigens auch nicht regieren, das ist auf singulären Wirtschaftslobbyismus reinfallen.

  9. Der Raps ist verblüht, vom Mais hat man die Blüten nicht gesehen, ebenso beim Getreide. Ansonsten ist die Feld-Landschaft außerhalb ziemlich wenig „blühend“, absolut eintönig. Erstaunlich, dass der gute Boden hier so verramscht wird. Der war mal Grundlage für Zuckerrüben, die wiederum Bedarf an Maschinenbau förderten.

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