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Grüne kritisieren: Ölreserven-Freigabe reicht nicht – Mobilität muss bezahlbar bleiben

Halle (Saale), 11. März 2026 – Zur Freigabe staatlicher Ölreserven erklärt Susan Sziborra-Seidlitz, Spitzenkandidatin und Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt, dass die Maßnahme zu wenig sei und zu spät komme. „Die Spritpreise sind infolge des Kriegs im Iran praktisch über Nacht explodiert. Die Menschen müssen aber weiterhin zur Arbeit, Kita oder zum Arzt – Mobilität ist Alltag, kein Luxus“, betonte Sziborra-Seidlitz. Gleichzeitig würden Mineralölkonzerne von der Krise profitieren.

Die Grünen fordern drei Sofortmaßnahmen für faire Mobilität:

  1. Abschöpfung von Übergewinnen der Mineralölkonzerne, damit Krisen nicht zum Geschäftsmodell werden.
  2. Transparente Preisregeln an Tankstellen, ähnlich dem österreichischen Modell, bei dem Preiserhöhungen auf wenige Termine pro Woche begrenzt werden.
  3. Bezahlbare Alternativen im Nah- und Fernverkehr, z. B. ein deutlich günstigeres Deutschlandticket während Krisenzeiten.

Langfristig müsse die Abhängigkeit von Öl beendet werden. Sziborra-Seidlitz betont den massiven Ausbau erneuerbarer Energien, die Förderung der Elektromobilität besonders auf dem Land und eine Senkung der Stromsteuer, um Haushalte sofort zu entlasten und klimafreundliche Mobilität attraktiver zu machen.

2 comments on “Grüne kritisieren: Ölreserven-Freigabe reicht nicht – Mobilität muss bezahlbar bleiben”

  1. Warum feiern die Grünen nicht ihren Erfolg? Sie wollten doch schon immer die Autofahrer zur Kasse bitten. Trump hat geschafft, was die CO2-Steuer nicht erreicht hat.

  2. Naja. Einen anderen Kommentar hätte man jetzt von Dir nicht erwarten können. Hier bitten nicht „Die Grünen“ zur Kasse. Glaube kaum, dass die Ölmultis ihre Übergewinne in Klimaschutzprojekte investieren.

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