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Grüne kritisieren Doppelrolle von Michael Richter – Wirtschaftsministerium braucht volle Aufmerksamkeit

Die Grünen-Landtagsfraktion hat die geplante Übernahme des Wirtschaftsministeriums durch Finanzminister Michael Richter kritisiert. Olaf Meister, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion, betont, dass Wirtschaftspolitik kein „Nebenjob“ sein könne.

„Wirtschaftspolitik ist kein Aktenumlauf. Sie verlangt Führung, Präsenz und die Fähigkeit, sich direkt bei Unternehmen einzuschalten“, erklärt Meister. Die derzeitige wirtschaftliche Lage in Sachsen-Anhalt sei angespannt: Etablierte Unternehmen verlieren an Stabilität, Energiepreise und Handelshemmnisse belasten die Betriebe zusätzlich. In dieser Situation sei ein eigenständig geführtes Wirtschaftsministerium notwendig, um Investitionen zu sichern, neue Perspektiven zu entwickeln und Unternehmen aktiv durch Krisenzeiten zu begleiten.

Die Grünen warnen davor, dass das Ministerium vom Beifahrersitz des Finanzministeriums aus nur mitverwaltet werde. „Sachsen-Anhalt braucht jetzt keinen Verwaltungsbetrieb im Nebenamt, sondern wirtschaftspolitisches Handeln und Gestaltungskraft“, so Meister abschließend.

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