Die GRÜNE JUGEND Sachsen-Anhalt fordert die konsequente Umsetzung des Prinzips „Nur Ja heißt Ja“ im deutschen Sexualstrafrecht, um sexuelle Selbstbestimmung wirksam zu schützen und Betroffene zu entlasten. Nach aktueller Rechtslage liegt die Beweislast häufig bei den Opfern, obwohl Angst, Schock oder Blockadereaktionen verhindern können, dass aktiv widersprochen wird. Landessprecherin Laura Dittrich betont: „Schweigen, Unsicherheit oder Angst dürfen niemals als Einverständnis gewertet werden.“
Die Jugendorganisation fordert eine klare gesetzliche Regelung, nach der nur ausdrücklich gegebene Zustimmung sexuelle Handlungen legitimiert. Gleichzeitig lädt sie alle Interessierten am 04. März 2026 ab 18 Uhr zu einem feministischen Abend mit der bündnisgrünen Landtagskandidatin Lena Zehne ins Puschkinhaus ein, der eine kurze thematische Einordnung und ein Pubquiz umfasst. Ziel ist es, Öffentlichkeit für das Thema zu schaffen und eine Kultur des gegenseitigen Respekts zu fördern.