Die Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN weist auf die aus ihrer Sicht notwendige Neubewertung der geplanten Saalebrücken hin. Nach über 16 Jahren Planungszeit sollen zwei Brücken in veränderter Ausführung erneut im Planungsausschuss beraten werden. Aufgrund der geänderten Brückenbreite von drei auf vier Meter ist ein neues Planfeststellungsverfahren erforderlich.
Die Fraktion kritisiert, dass trotz der langen Liegezeit der Projekte deren Aktualität, Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit nicht erneut überprüft worden sei. Laut Stadtrat Wolfgang Aldag haben sich die Kosten im Vergleich zur ursprünglichen Planung nahezu verdoppelt. Trotz einer Förderquote von über 80 Prozent steige der Eigenanteil der Stadt und fehlende Mittel könnten insbesondere bei der Sanierung bestehender Infrastruktur, etwa im Fuß- und Radverkehr, spürbar werden. Zusätzlich fielen pro Brücke jährliche Unterhaltungskosten von rund 50.000 Euro an.
Aldag äußert zudem Bedenken hinsichtlich der baulichen Ausgestaltung. Der Zugang zur Brücke an der Pfälzer Straße sei für den Radverkehr verschlechtert, da die seitlich versetzte Rampe mit engen Kehren viele Radfahrende zum Absteigen zwinge. Auch die Anbindung der Sandangerbrücke, die im rechten Winkel auf den Uferweg treffe, könne zu Konflikten zwischen Fuß- und Radverkehr führen.
Darüber hinaus weist die Fraktion auf ökologische Auswirkungen hin. Für die beiden Brücken müssten etwa 1.200 Quadratmeter Wald und zahlreiche Bäume weichen. Auenräume seien ökologisch besonders sensibel und spielten eine wichtige Rolle für Hochwasserschutz, Stadtklima und Biodiversität.
Aus Sicht der Fraktion stehen finanzielle Belastungen, ökologische Eingriffe und verkehrlicher Nutzen derzeit nicht in einem ausgewogenen Verhältnis. Projekte, die vor mehr als einem Jahrzehnt geplant wurden, müssten daraufhin überprüft werden, ob sie heutigen Anforderungen entsprechen, zur aktuellen Haushaltslage passen und einen klaren Mehrwert für die Stadt bieten.
Die Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN weist auf die aus ihrer Sicht notwendige Neubewertung der geplanten Saalebrücken hin. Nach über 16 Jahren Planungszeit sollen zwei Brücken in veränderter Ausführung erneut im Planungsausschuss beraten werden. Aufgrund der geänderten Brückenbreite von drei auf vier Meter ist ein neues Planfeststellungsverfahren erforderlich.
Die Fraktion kritisiert, dass trotz der langen Liegezeit der Projekte deren Aktualität, Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit nicht erneut überprüft worden sei. Laut Stadtrat Wolfgang Aldag haben sich die Kosten im Vergleich zur ursprünglichen Planung nahezu verdoppelt. Trotz einer Förderquote von über 80 Prozent steige der Eigenanteil der Stadt und fehlende Mittel könnten insbesondere bei der Sanierung bestehender Infrastruktur, etwa im Fuß- und Radverkehr, spürbar werden. Zusätzlich fielen pro Brücke jährliche Unterhaltungskosten von rund 50.000 Euro an.
Aldag äußert zudem Bedenken hinsichtlich der baulichen Ausgestaltung. Der Zugang zur Brücke an der Pfälzer Straße sei für den Radverkehr verschlechtert, da die seitlich versetzte Rampe mit engen Kehren viele Radfahrende zum Absteigen zwinge. Auch die Anbindung der Sandangerbrücke, die im rechten Winkel auf den Uferweg treffe, könne zu Konflikten zwischen Fuß- und Radverkehr führen.
Darüber hinaus weist die Fraktion auf ökologische Auswirkungen hin. Für die beiden Brücken müssten etwa 1.200 Quadratmeter Wald und zahlreiche Bäume weichen. Auenräume seien ökologisch besonders sensibel und spielten eine wichtige Rolle für Hochwasserschutz, Stadtklima und Biodiversität.
Aus Sicht der Fraktion stehen finanzielle Belastungen, ökologische Eingriffe und verkehrlicher Nutzen derzeit nicht in einem ausgewogenen Verhältnis. Projekte, die vor mehr als einem Jahrzehnt geplant wurden, müssten daraufhin überprüft werden, ob sie heutigen Anforderungen entsprechen, zur aktuellen Haushaltslage passen und einen klaren Mehrwert für die Stadt bieten.