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„Goldberg 20“ soll als grünes Herz im Norden Halles erhalten bleiben: CDU-Stadtratsfraktion sichert Unterstützung für das beliebte Gelände in Mötzlich zu

Ein Ort der Ruhe, der Begegnung, der Tiere – und womöglich bald auch ein Ort der politischen Debatte: Der „Goldberg 20“ im halleschen Stadtteil Mötzlich rückte am 6. August in den Mittelpunkt der Reihe „Fraktion vor Ort“, mit der die CDU-Stadtratsfraktion Einblicke in bedeutsame Orte der Stadt gewinnt.

Die Stadträtinnen und Stadträte Ulrike Wölfel und Daniel Petzold trafen sich auf dem Gelände mit Marc Manser, Geschäftsbereichsleiter im Paritätischen Sozialwerk, und Sebastian Werner, dem Einrichtungsleiter des Goldberg.

„Der Goldberg ist ein ganz besonderer Ort für Familien, Kinder und Tierfreunde in unserer Stadt“, sagte Ulrike Wölfel. In einer Zeit, in der Entschleunigung und Naturerfahrung einen immer höheren Wert erhalten, sei es umso wichtiger, solche Orte zu schützen.

Der Goldberg vereint naturnahe Bildung, Tierkontakt und Freizeitgestaltung auf einem weitläufigen Areal. Neben Ponys, Ziegen, Eseln und Halles bekannten Weihnachtsmarkt-Rentieren gehören auch ein Barfußpfad, Grillplätze und schlichte Hütten zum Ensemble. Ein besonderer Ort ist Halles einziger Tierfriedhof – ein stiller Platz zum Erinnern.

Für Schulklassen, Kitas, Familien und Senioren ist der Goldberg bereits fester Bestandteil des halleschen Alltags. Einschulungsfeiern, Feriennachmittage oder stille Spaziergänge – der Ort lebt durch seine Vielfalt.

Daniel Petzold hob die gesellschaftliche Bedeutung hervor: „Der Goldberg hat so viel Potenzial – für Bildung, für Freizeit, für Begegnung. Es wäre tragisch, wenn dieser wunderbare Ort ohne Unterstützung der Stadt verschwinden müsste.“ Die CDU werde sich deshalb im Stadtrat, insbesondere bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen, für den Erhalt starkmachen.

Die Fraktion kündigte an, das Thema nicht nur im Plenum, sondern auch im Dialog mit anderen Fraktionen und Unterstützern langfristig zu begleiten. Damit aus dem stillen Rückzugsort kein vergessener Winkel wird, sondern ein Zukunftsort bleibt – im besten Sinne für alle Generationen.



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