Die Republik geht ins Home-Office, aber auf Baustellen laufen
viele Arbeiten weiter: Trotz drastischer Einschränkungen im Zuge
der Corona-Pandemie arbeitet die Baubranche in Halle mit einem
Großteil ihrer Kapazität weiter. Darauf weist die Gewerkschaft IG
BAU hin – und dankt den 2.250 Bau-Beschäftigten in der Stadt für
ihren Einsatz. „Viele haben in den letzten Tagen zugepackt und
machen das auch weiterhin. Natürlich trifft Corona auch den Bau
hart. Das Abstandhalten macht die Hand-in-Hand-Arbeit nicht
leichter, ist aber ein Muss. Trotzdem zeigt sich die Bauwirtschaft
bislang insgesamt deutlich immuner gegen die Krise als viele andere
Branchen“, betont Karlheinz Weniger von der IG BAU Sachsen-Anhalt
Süd.
Damit leisteten die Beschäftigten einen entscheidenden Beitrag zur
Stützung der regionalen Wirtschaft. „Es sind die Maurer und
Zimmerleute, die Landschaftsgärtner, die Dachdecker und
Straßenbauer. Und vor allem auch die, die für den Nachschub auf dem
Bau sorgen: die Beschäftigten der Baustoff-Industrie.
Sie alle halten einen zentralen Wirtschaftszweig in Halle am
Laufen. Denn wer auch in der Krise für mehr Wohnraum und
funktionierende Straßen sorgt, der baut mit seinem Job ein Stück an
der Zukunft. Damit leisten Bauleute einen enorm wichtigen Beitrag
für die Gesellschaft. Es ist Zeit, ihnen dafür einfach auch mal
‚Danke!‘ zu sagen“, so Weniger.
Gewerkschafter fordert die Arbeitgeber auf, Hygieneregeln zu gewährleisten
Zugleich appelliert der Gewerkschafter an die Arbeitgeber, die strikte Einhaltung der Hygieneregeln sicherzustellen. Große Frühstücksrunden im Baucontainer seien aktuell ebenso tabu wie die Fahrt im vollbesetzten Bulli zur Baustelle. Jede Baufirma müsse hier ihren eigenen Pandemie-Plan erstellen.
(IG Bau, PM)