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Gesellschaftlicher Zusammenhalt beginnt mit Begegnung

LIGA der Freien Wohlfahrtspflege setzt Themenwochen mit Blick auf jüdisches Gemeindeleben fort

Magdeburg/Halle (Saale) – Mit dem Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt setzt die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Sachsen-Anhalt ihre Kampagne „6 Themenwochen“ fort. Unter dem Motto „#Menschlichkeit wählen“ steht dabei die Bedeutung von Begegnung und persönlichem Austausch im Mittelpunkt.

Als Beispiel verweist die LIGA auf das vielfältige Leben der jüdischen Gemeinden in Sachsen-Anhalt. In Magdeburg, Halle und Dessau engagieren sich mehrere hundert Menschen. Neben dem religiösen Leben gehören dazu unter anderem Angebote für Jugendliche und Senioren, ein Schachclub, Theatergruppen, Chöre und weitere gemeinsame Aktivitäten.

Landesrabbiner Daniel Fabian betont die Bedeutung persönlicher Begegnungen. Der Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und Lebensgeschichten könne helfen, Vorurteile abzubauen und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Gerade angesichts zunehmenden Antisemitismus und gesellschaftlicher Spannungen sei es wichtig, einer weiteren Spaltung entgegenzuwirken.

„Wir dürfen keine Spaltung durch Religion zulassen“, erklärt Fabian. Bildung und Begegnung stärkten die Gesellschaft und seien ein wesentlicher Bestandteil einer pluralistischen Gemeinschaft.

Die jüdischen Gemeinden seien damit nicht nur Orte des religiösen Lebens, sondern auch Räume für Begegnung, Lernen und gemeinsames Engagement. Dies entspreche dem Anliegen der LIGA, Menschen zusammenzubringen, Teilhabe zu ermöglichen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Quelle: LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Sachsen-Anhalt e.V.

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