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Führungen und Werkstattgespräch im Stadtmuseum Halle zu NS-Verbrechen

Das Stadtmuseum Halle (Saale) bietet im März 2026 zwei Veranstaltungen zu zentralen Themen der nationalsozialistischen Geschichte an. Am 5. März um 16 Uhr führt Johanna Wensch von der Stiftung Topographie des Terrors durch die Ausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“ und erläutert dessen Rolle im NS-Terrorapparat sowie die Hintergründe seines Aufstiegs. Am 8. März um 15 Uhr lädt Dr. Maik Evers, Mitglied des Kuratorenteams des Museums, zum Werkstattgespräch „Spuren in Halle“ ein, in dem der hallesche Arzt Horst Schumann und seine Beteiligung an den nationalsozialistischen Euthanasie-Programmen thematisiert wird.

Die Veranstaltungen bieten vertiefende Einblicke, historische Kontextualisierung und die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion über ethische Fragen und gesellschaftliche Verantwortung. Die Sonderausstellungen sind noch bis zum 10. Mai 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen; der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

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