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Freitag, der 13.: Unfallzahlen widerlegen den Unglücks-Mythos

Freitag, der 13., gilt im Volksglauben vieler Menschen als Unglückstag. Ein Blick in die Verkehrsunfallstatistik aus Sachsen-Anhalt zeigt jedoch: Der Aberglaube spiegelt sich in den Zahlen nicht wider.

Nach Angaben des Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt ereigneten sich am Freitag, 13. Juni 2025, innerhalb von Ortschaften acht Verkehrsunfälle. Dabei wurde eine Person schwer und neun Menschen leicht verletzt. Außerhalb von Ortschaften – einschließlich Autobahnen – wurden sechs weitere Unfälle registriert. Hier gab es zwei Schwerverletzte und zehn Leichtverletzte.

Insgesamt kam es an diesem Freitag, dem 13., zu 14 Unfällen mit Personenschaden, bei denen drei Menschen schwer und 19 leicht verletzt wurden.

Kein außergewöhnlicher Wert

Im Vergleich mit den anderen Freitagen im Juni 2025 zeigt sich, dass dieser Tag keineswegs ein statistischer Ausreißer war. So wurden am 6. Juni 2025 insgesamt 28 Unfälle registriert, am 20. Juni 25 Unfälle und am 27. Juni 12 Unfälle innerhalb und außerhalb von Ortschaften.

Auch ein Blick auf das Jahr 2024 zeigt ein ähnliches Bild. Am Freitag, 13. September 2024, gab es 11 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. An den anderen Freitagen desselben Monats lagen die Zahlen deutlich höher – mit 28, 18 und 18 Unfällen.

Der zweite Freitag, der 13., im Jahr 2024 fiel auf den 13. Dezember. An diesem Tag wurden 25 Verkehrsunfälle gezählt. Auch hier lagen die Werte im Bereich der übrigen Freitage des Monats, an denen 29, 15 und 20 Unfälle registriert wurden.

Die Statistik zeigt damit deutlich: Freitag, der 13., ist im Straßenverkehr nicht gefährlicher als andere Tage – der Mythos vom Unglückstag hält sich also eher im Volksglauben als in den Zahlen.

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