Das hallesche Folktrio Bube Dame König tritt im Frühjahr und Sommer 2026 erstmals gemeinsam mit zwei Vokalensembles auf. Den Auftakt bildet ein Konzert am Samstag, dem 18. April, um 19 Uhr im Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Dort steht die Band gemeinsam mit dem Denkmalchor Leipzig auf der Bühne.
Ein weiteres Konzertprojekt folgt am 13. Juni 2026 in Naumburg (Saale). In der katholischen Kirche treten Naumburger Vokalisten und das Trio in zwei Vorstellungen um 15 Uhr und 17 Uhr gemeinsam auf. Der Eintritt zu diesen Konzerten ist frei.
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Verbindung von instrumentaler Folkmusik mit mehrstimmigem Chorgesang. Für das Leipziger Konzert hat Chorleiter Philipp Goldmann eigene Arrangements für ausgewählte Stücke des Trios entwickelt. Dazu zählt unter anderem eine neue Fassung des barocken Liedes „Es ist ein Schnitter heißt der Tod“. Im Gegenzug bringt die Band eigene Interpretationen in das Repertoire des Chores ein, darunter internationale Folksongs wie „Ned i vester“ und „Gamla moder jord“.
Die Zusammenarbeit eröffnet für das Trio neue klangliche Möglichkeiten. Nach eigenen Angaben konnten mehrstimmige Passagen in früheren Produktionen teilweise nur durch Studiotechnik umgesetzt werden. Durch die Kooperation mit Chören werden diese Arrangements nun erstmals live realisiert.
Bube Dame König besteht aus Juliane Weinelt (Gesang, Querflöte, Maultrommel), Till Uhlmann (Drehleier, Violine, Gesang) und Jan Oelmann (Gesang, Gitarre, Violine, Stompbox). Das Trio wurde für seine Bearbeitung traditioneller Volkslieder bereits mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.