Die Stadt Halle setzt die Erneuerung des Saaleufers in Trotha fort. In der kommenden Woche beginnen – abhängig von der Wetterlage – die Bauarbeiten zur Sanierung der Saalepromenade zwischen der Pfarrstraße und dem nördlichen Treppenaufgang zu den Klausbergen. Für das Vorhaben stehen rund 664.000 Euro zur Verfügung, die vollständig aus Fluthilfemitteln finanziert werden.
Der Promenadenweg wird grundhaft ausgebaut, asphaltiert und mit einem Natursteinband eingefasst. Das begleitende Sockelmauerwerk wird instandgesetzt und mit Sitzauflagen versehen. Zudem entstehen neue Aufenthaltsbereiche: Elf Bänke und fünf Abfallbehälter werden aufgestellt, vier Bäume gepflanzt sowie 280 Sträucher und 2.200 Stauden gesetzt. Die Bauarbeiten sollen bis Juni 2026 abgeschlossen sein, die Begrünung erfolgt pflanzzeitabhängig bis zum Jahresende.
Während der Bauzeit kommt es zu Einschränkungen für Fußgänger im Uferbereich. Der direkte Zugang von Trotha zu den Klausbergen ist vorübergehend nicht möglich. Eine Umleitung führt über Trothaer Straße, Seebener Straße und Emil-Eichhorn-Straße.
Mit dem Ausbau des Promenadenwegs schließt die Stadt das Uferweg-Projekt rund um die Klausberge ab. Bereits 2021 wurden die südliche Treppenanlage und der Zugang zur Jahnhöhle saniert, 2024 folgten die Wege und Treppen entlang der Klausberge. Nun erhält auch der nördliche Abschnitt eine umfassende Erneuerung – ein weiterer Schritt zur langfristigen Sicherung und Aufwertung des Saaleufers.
One comment on “Fluthilfemittel ermöglichen Sanierung der Saalepromenade in Trotha”
Die Flutmittel sind wohl eher eine Mittelflut.