Die folgende Rede wurde bei einer der Fridays for Future Demonstrationen gehalten und uns freundlicherweise zugeschickt.
Reden auf Demos sind keine Artikel oder wissenschaftlich differenzierten Publikationen, wir bitten die Leserinnen und Leser, das beim Lesen zu beachten. Häufig müssen sie verkürzen und vereinfachen, um unter den schwierigen Umständen verständlich zu sein.
Die Reden geben nicht die Meinung der Redaktion wider.
Liebe Fridays for Future DemonstrantInnen, liebe Extinction Rebellion AktivistInnen, PassantInnen!!
Ich freue mich sehr, heute hier wieder reden zu dürfen. Ich komme aus der Extiction Rebellion Ortsgruppe Halle und finde es sehr wichtig hier, mit Euch zusammen, an einem Strang zu ziehen.
Vielen Dank an Fridays for Future für die tolle Zusammenarbeit!
Wir haben manchmal andere Vorgehensweisen und andere Aktionsarten, aber wir haben das gleiche Ziel. Und es ist wichtig, dass wir gemeinsam für unsere Ziele einstehen an der Umsetzung gemeinsam arbeiten und friedlich zusammen demonstrieren.
Fridays for Future hat schon viel medial Aufmerksamkeit erreicht und hat es geschafft das Thema Umwelt und Politik wieder in die Mitte der Gesellschaft zu bringen.
Fridays for Future AktivistInnen haben sich furchtlos und reflektiert mit einem Thema auseinandergesetzt, vor dem sich viele Erwachsene Jahrzehnte lang gescheut haben.
Ich habe so viel Respekt für alle die hier heute bei dieser Demo mitlaufen und sich auch weiter für unserer aller Zukunft einsetzen.
Die Stimme von jeder einzelnen, jedem einzelnen ist so wichtig!
Deswegen kann ich weder verstehen noch akzeptieren, dass Millionen von Stimmen immer noch nicht in der Politik wahrgenommen werden.
Wir sind die Stimmen der Zukunft, und doch haben viele von uns in den Wahlen noch keine Stimme.
Wir gestalten die Zukunft, und dabei brauchen wir die Hilfe der PolitikerInnen.
Wir haben Verantwortung für unsere Zukunft und für unser zukünftiges Handeln.
Ein großes Thema in der Klimapolitik sind die Subventionen, die fossilen Brennstoffquellen immernoch zugestanden werden. Braunkohlegruben werden also von unseren Steuergeldern mitfinanziert. Diese Gelder werden also in Gruben gesteckt und nicht in unsere Zukunft investiert.
Braunkohle ist laut Greenpeace der schmutzigste Brennstoff und stellt nicht nur für das Klima eine riesige Bedrohung dar, sondern auch direkt für unsere Gesundheit.
Deshalb der Ausstieg aus Erdöl, Erdgas und Kohle, so schnell wie möglich! Wir müssen die Klimakrise und ihre Folgen eindämmen!
Und da die Politik noch nicht reagiert hat, sorgen auch wir von Extiction Rebellion für politischen Druck durch zivilen und gewaltfreien Ungehorsam.
Deswegen haben sich verschiedene klimaaktivistische Gruppen zusammengetan und einen Protest in der Laussitzer Grube und auch im Leipziger Land organisiert. Hier muss ich natürlich Ende Gelände erwähnen!
Es gibt viele große Probleme zu lösen.
Die Wahrheit muss endlich in Presse und Politik ausgesprochen und die wissenschaftlichen Fakten anerkannt werden.
Tell the truth!
Denn es gibt schon lange viele gute Lösungsansätze. Und deswegen fordern wir die Zusammenarbeit von WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen, AktivistInnnen und anderen BürgerInnen um die Klimaziele zu erreichen.
Wir müssen jetzt handeln!
2 comments on “FFF-Rede – XR: Fossilstopp, Lausitz”
Hat eigentlich der schwarze Kanal eine eigene Website? Da könnte man sicherlich den Rest nachlesen.
Schwarzer Kanal? Da musst du Russia Today mal direkt fragen.